Kalifornien: Höhlenerlebnis im „Wilden Westen“ – ein perfekter Familientag

Höhlen sind egal WO, immer ein Erlebnis und wirken auf uns wie du ja schon weißt, magisch anziehend.

IMG_6436Auch in Kalifornien haben wir die Gelegenheit auf Höhlenentdeckungstour zu gehen genützt und besuchten Mercers Caverns in Murphys.

Der Höhleneingang befindet sich auf einem kleinen Anwesen,  ca. 5 Minuten Fahrt vom Zentrum Murphys/Kalifornien auf der Sheep Ranch Road. Der Besuch der Höhle ist nur mit Führung möglich, die Tickets gibt´s im – wie sollte es anders sein – sehr gut bestückten „Giftshop“.

Eintrittspreis für die ca. 45 Minuten dauernde Tour für Erwachsene 16$ und für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren 9$.

Die Höhle wurde 1885 zufällig von Walter J. Mercer entdeckt. Auf der Suche nach Gold stieß er auf einen größeren Hohlraum. Aufgeregt ritt er sofort los und sicherte sich das Grundstück (Claim) für damals 1$. Seine Hoffnung auf Gold wurde zwar leider nicht erfüllt, aber geschäftstüchtig wie er war, begann er den Hohlraum und die sich ihm von da aus erschließende faszinierende Höhlenwelt, für Besucher zugänglich zu machen.

 Somit hatte, er eine bis heute nicht versiegende „Goldmine“ entdeckt. Tja oft kommt es dann doch darauf an, was man selbst aus einer Situation macht und Glück oder Pech zu haben ;-).

DSCF7365Die Tour war sehr informativ,  spannend, kurzweilig und witzig.

Überraschend war, es ist wirklich auch in heutiger Zeit noch ein bissal abenteuerlich…es geht ziemlich tief und steil in die Höhle, manchmal wird es auch ein klein bisschen eng.

IMG_6470Besonders spannend wurde es, als wir kurz erleben konnten, wie ein Höhlenbesuch in den Anfängen so gewesen sein musste…nur im Schein einer Kerze und ganz kurz in totaler Dunkelheit. Die Kinder und auch wir waren begeistert!

FAZIT: Also wenn man in der Gegend ist, Höhlen mag, auf jeden Fall auch einen kleinen Umweg wert!

 

Einen besonderen Spaß – nicht nur für Kinder ;-) ist „mine for minerals“ .

DSCF7405Im Giftshop kannst du dir ein Säckchen „mining rough“ (das ist ein Sackerl mit besonderem „Dreck“) kaufen. Dazu bekommst du dann noch ein Waschsieb und eine Mineralienbestimmungskarte und schon kann der Mineralinesuchspaß beginnen.

IMG_6491Schnell packt einen der „Schatzsucherrausch „und mit großer Begeisterung wird voll Ausdauer gewaschen, gerüttelt, gespült und verlesen.

IMG_6475Gegenseitig werden Mineralienfunde bewundert und gemeinsam versucht, herauszufinden wie denn der gefundene Stein heißen könnte.

Sehr nett und definitiv etwas, was du nicht versäumen solltest, auch wenn 6$ pro Sackerl bei drei Kindern ganz schön ins Geld gehen können.

Wir hatten als Familie viel Spaß dabei und können es nur empfehlen.

Der Ausflug zu den Mercer Caverns, war ein rundum schöner Familientag…ALLE waren happy und am Abend saßen die Kinder noch lange und haben ihre Funde sortiert, Steine getauscht und bewundert.

Findest du Höhlen auch faszinierend? Hast du eine „Lieblingshöhle“?

Ich freu mich immer über einen weiteren guten „Höhlentipp“….

Servus bis ganz bald Deine chri*

Leider nur mehr „Geschichte“…The Cabin Tree (USA/CA – Calavaras Big Trees State Park)

Nachdem uns der Wetterumschwung zum Einschlagen einer anderen als der ursprünglich geplanten Route über die Berge zwang, sind wir in der Nähe des Calavaras big tree State Park gelandet. Da Bäume und Wald immer schön sind und man nicht oft die Chance bekommt Mamutbäume zu sehen, war klar, dass wir uns diese Möglichkeit nicht entgehen lassen.

dscf7523Besonders begeistert waren die Kid´s vom Cabine tree…immer wieder sind sie durch diesen (man munkelt ca. 1000 Jahre) alten und sehr beeindruckenden Baum durchgelaufen und haben die Fotos bestaunt, auf denen man sehen konnte, dass dieser Baum seit sehr langer Zeit eine Attraktion war. Schick gekleidetete „Urlauber“ fuhren bereits vor über 100 Jahren mit Pferdekutschen und später mit Autos durch diesen Baumtunnel, amüsierten sich prächtig und dokumentierten dieses eindrucksvolle Erlebnis in Photographien.

Seit dieser Woche, ist dieser Baum leider nur noch „Geschichte“.

Leider ist der Calavaras Big Trees State Park somit um einen beeindruckenden Baum ärmer. Trotzdem ist der Calavaras Big Trees State Park in Kalifornien  meiner Meinung nach immer noch einen Besuch wert.

Der liebevoll angelegte Waldrundweg, der einen auf ca. 2 km ( je nachdem ob man die kleine oder größere Runde wählt) an den  verschiedensten beeindruckenden lebenden, umgestürzten, gefällten und auch teilweise verbrannten Mamutbäumen vorbeiführt macht einfach nur glücklich.

dscf7510Zwischen diesen „Riesen“ fühlt man sich gleichzeitig klein und unbedeutend als auch beschützt und geborgen.

img_6532dscf7469Nebenbei gibt es viele Möglichkeiten zu spielen, zu klettern und auf einer gemütlichen Bank zu verweilen und diese Wunderwerke der Natur auf sich wirken zu lassen. Der Weg wird gesäumt von Informationstafeln, wodurch man Erstaunliches über diese seltenen Baumriesen erfahren kann.

img_6546Wie in jedem National- oder Statepark in den USA gibt es auch hier einen „VisitorCenter“…eines der Lieblingswörter unserer Kinder auf unserer Reise ;-).

img_6564 Hier hat man die Möglichkeit noch mehr über den Park, seine Bäume, die sonstigen Bewohner und seine Geschichte zu erfahren.

img_6552Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind überaus freundlich und   freuen sich richtig über den Besuch – besonders der Kinder. Sofort wird eine „Zauberkiste“ ausgepackt und die Kinder dürfen erfahren wie sich den das Fell eines Wolfen und Bären anfühlt, wie weich und dünn die Haut einer Klapperschlange ist und die „Klapper“ genau aussieht.

Angenehmer Nebeneffekt ist, dass es dort mollig warm ist und wir uns nach dem Waldspaziergang aufwärmen können.

Manchmal etwas nervig – zumindest wenn man mit Kindern unterwegs ist – sind die auch immer angegliederten Souveniershops. Amerikaner lieben es anscheinend sich von überall ein T-Shirt, Buch, Poster, Tasse, Aschenbecher oder Mützerl als Mitbringsel zu kaufen. Deshalb gibt es immer und überall…egal wie abgelegen – einen üppig ausgestatteten Souvenirshop. Ich weiß gar nicht mehr wie oft wir auf unserer Reise die unendlichen Diskussionen mit den Kids über den Erwerb eines weiteren Kuscheltiers, Kühlschrankmagneten oder Trinktasse hatten.

FAZIT: Wenn du in der Gegend bist, solltes du dem Calavares Big Trees State Park unbedingt einen Besuch abstatten – es lohnt sich…auch wenn es leider den Cabin Tree nun nicht mehr zu bestaunen gibt. Schau auch unbedingt in den Visitorcenter, er ist wirklich liebevoll gestaltet und für die Kinder sehr attraktiv.

In Gedenken an einen wirklich beeindruckenden Baum…Servus bis ganz bald Deine chri*