Sea Turtle Hospital – Key´s Florida

DSCF6432Wenn du vor hast auf die Key´s zu fahren, dann solltest du dir etwas Zeit nehmen und das Sea Turtel Hospital auf Marathon besuchen. Wir sind eher zufällig hier gelandet, weil unser Hotel nur einen Block entfernt war und uns das „Schild“ neugierig gemacht hat.

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Das Turtel Hospital kümmert sich um verletzte oder kranke Meeresschildkröten, die von Anwohnern, Fischern oder Bootsfahrern gesichtet werden. Jeder der eine „nicht fitte“ Meeresschildkröte entdeckt, kann bei der Notrufnummer …..anrufen und dies mit Angabe des genauen Fundortes melden.

DSCF6513Die Mitarbeiter vom Turtel Hospital fahren dann mit ihrem „Krankenwagen“ los und kümmern sich um den „Patienten“. Toll finde ich, dass wenn man eine kranke Meeresschildkröte meldet, man anschließend „seine“ Schildkröte im Krankenhaus besuchen darf. Wenn sie wieder gesund gepflegt wurde und es möglich ist ,sie wieder in die „Freiheit“ zu entlassen, darf man dabei sein.

Das Turtle Hospital ist eine tolle Einrichtung, die einem ehemaligen Geschäftsmann zu verdanken ist, der als er in „Rente“ ging,  auf den Key´s, genauer auf Marathon ein altes Motel, „The old hidden Harbor Motel“ kaufte und begann sich um verletzte Schildkröten zu kümmern. In den letzten Jahren nahm die Zahl der Patienten immer mehr zu und inzwischen ist dies DER Ort, an dem innovative und unkonventionelle Methoden  entwickelt werden um diesen, leider stark gefährdeten, wunderbaren Tieren zu helfen.

Um die Arbeit des Krankenhauses bekannt zu machen und zu finanzieren und um die Achtsamkeit im Umgang mit diesen wunderschönen sanften Tieren und ihrem Lebensraum zu erhöhen, werden Führungen durch das Turtel Hospital angeboten.

ACHTUNG…diese Führungen sind (zum Glück! ) sehr beliebt,  wenn du nur wenig Zeit hast oder auf der „Durchreise“ bist musst du unbedingt vorab telefonisch einen Termin reservieren!

 

IMG_6155Die Führung dauert etwas über 1 Stunde und beginnt mit allgemeinen, interessanten und kurzweiligen Informationen über Meeresschildkröten.

IMG_6162Anschließend sieht man die Operations- und Behandlungsräume, bevor man dann die einzelnen „Patienten“ kennenlernen kann. Bei der Führung spürt man, wie fasziniert die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiter von diesen sanften Meeresbewohnern sind und wie sehr ihnen ihre Genesung und Wohlergehen am Herzen liegt.

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Sehr interessant und auch für die Kinder bewegend, war es die einzelnen Schicksale  zu erfahren. Auf der jeweiligen „Patientenakte“ kann man sehen und lesen, wieso die jeweilige Meeresschildkröte behandelt werden muss und weitere Nachfragen werden von den Mitarbeitern ausführlich beantwortet.

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Leider sehr häufig sind Verletzungen des Rückenpanzers durch Boote und Jetski´s. Durch den Aufprall entstehen unterhalb des Panzers Schwellungen und Lufteinschlüsse, wodurch die Meeresschildkröte nicht mehr „abtauchen“ kann und dazu verdammt ist auf der Oberfläche zu „flooten“.

DSCF6419Hier im Krankenhaus wird versucht, irgendwie die Schwellung zu reduzieren oder es werden künstliche Gewichte am Panzer angebracht, damit ein Abtauchen wieder möglich ist.

DSCF6451In nicht so schweren Fällen gelingt dies und der Patient kann zurück ins Meer, aber in den meisten Fällen sind diese Schildkröten in der freien Natur nicht mehr überlebensfähig und dürfen deshalb im großen Pool, finanziert von Paten leben oder sie werden von einem Aquarium übernommen.

IMG_6158Ein weiteres großes Problem für Meeresschildkröten sind die immer größer werdenden „Plastikteppiche“ in den Meeren. Besonders dünne Plastiktüten, wie sie hier in den USA leider immer noch massig in den Supermärkten verteilt werden, achtlos weggeworfen , gelangen ins Wasser und werden von den Meeresschildkröten mit ihrer Lieblingsmahlzeit „Quallen“ verwechselt. Somit schaut der Magen vieler Meeresschildkröten aus wie eine Müllhalde und irgendwann können sie keine Nahrung mehr aufnehmen oder leiden unter schrecklichen Bauchweh. Hier im Krankenhaus müssen sie dann  in einer komplizierten Operation von dem Müll im Magen befreit werden.

Durch Schadstoffe im Wasser oder Parasiten leiden viele Meeresschildkröten auch unter Pilzen und Hautgeschwüren, die hier zum Glück meist gut behandelt werden können wie man am Beispiel von Gwehn eindrücklich sehen kann.

Seit wir hier so viel über diese wunderschönen Meeresbewohner erfahren konnten und einige „persönlich“ kennenlernen durften, haben wir alle ein weiteres „Lieblingstier“.

Ich freu mich schon darauf, wenn ich beim nächsten Mal einer Meeresschildkröte im Meer begegne, vielleicht ist es ja ein ehemaliger Patient aus dem Sea Turtel Hospital.

 

Tja und vielleicht sagst auch du beim nächsten Einkauf, „NO THANK YOU„ zur Plastiktüte ;-)

DSCF6526    Servus bis ganz bald Deine chri*

 

„Wenn schon Florida, dann will ich auch zu den Everglades…“

DSCF6353Mit einem „Propeller-Luftkissenboot“,  hier nennt man sie Airboat oder Hoverboat,durch die weiten Mangroven-  und Schilfwälder düsen und links und rechts Alligatoren die sich im Wasser räkeln – das war meine Vorstellung der EVERGLADES…

Es kam aber dann anders und das war, vor allem mit Kindern, auch gut so!

Kaum kommt man in die Nähe der Everglades wird man mit Angeboten für Fahrten mit den Propeller Booten auf gut bayerisch „zugesch…“. Jeder behauptet von sich der älteste, etablierteste und bekannteste Anbieter zu sein. Das hat mich bereits abgeschreckt! Als ich dann aber noch hören und riechen konnte, wie wahnsinnig laut und stinkig diese Dinger sind, war mir klar, diese Erfahrung muss ich doch nicht machen. Wie man bei dem Lärm überhaupt ein Tier sehen soll, ist mir auch heute noch ein Rätsel…vielleicht werden ein paar ausrangierte animierte Plastikkrokodile aus Disney World recycelt ;-)

DSCF6351Wir haben uns auf jeden Fall um entschieden und in Everglade City eine andere Variante einer Bootstour versucht.  Im Everglades National Park gibt es die Möglichkeit mit Rangern auf Bootstour zu gehen.  Meist einmal in der Stunde findet eine Bootstour durch das Naturschutzgebiet statt, man kann sich für zwei unterschiedliche Touren entscheiden, entweder 10.000 Island oder  Mangrove Wilderness. Um kurz nach 12.00 Uhr waren wir  am Anleger und für die nächste Tour: 10.000 Island,  die einzigen Gäste.

LUXUS, wir hatten das ganze Boot, das sonst in der Hauptsaison über 50 Leute fasst, ganz für uns alleine – dazu einen „privaten“ Führer und einen Kapitän.

DSCF6375Die Bootstour war sehr nett und unser „Reiseführer“ war unterhaltsam und konnte viel über die Everglades und das besondere Ökosystem erklären. Wir bekamen wunderschöne Natur, unterschiedliche Vögel zu sehen und ein paar Delphine beschlossen uns teilweise zu begleiten.

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Nein, Alligatoren tauchten nicht auf…ist aber auch kein Wunder, wie wir erfuhren…die „hängen“ am liebsten im seichten schlammigen Sumpf „rum“. Wenn man den Highway ein Stückchen weiter fährt, könne man sie manchmal sogar über die Straße watscheln sehen, aber mit Sicherheit würden ein paar  am Straßengraben rumliegen.

So war´s dann auch!

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FAZIT: Sehr schöner Tag in den Everglades auch ohne oder gerade, weil wir nicht Airboat gefahren sind. Wenn dir Lärm nix ausmacht und du keine Kinder dabei hast…go for it….ansonsten, die entspannte Bootsfahrt können wir besonders mit Kindern nur empfehlen. Schau später noch an den „Alligatoren HOT-Spot´s“ an der Straße vorbei. Die Ranger oben im Hafen Office sind sehr nett, geben dir eine Umgebungskarte mit und zeichnen dir die Stellen ein, an denen sich die Alligatoren gerne tummeln.

See you later alligator… oder Servus bis ganz bald Deine chri*

Walk on the moon – wo es begann…

IMG_6003Ich kann mich noch sehr gut an das Buch meines älteren Bruder´s über die Mondlandung 1969 erinnern. Wenn er nicht daheim war, bin ich oft in sein Zimmer geschlichen und habe voll Faszination darin geblättert und mir die Bilder vom Mond, der Raumkapsel Apollo 11, den Astronauten und den ersten Fußabdrücke auf dem Mond angeschaut. Nun viele Jahre später, war es klar, dass ich – wenn  schon in Florida  – unbedingt auch nach Cape Canaveral ins John F. Kennedy Space Center muss.

IMG_5994 Unbedingt wollte ich einmal mit eigenen Augen sehen, von wo aus alle bemannten Raumflüge der USA – zuerst die Apollo-Missionen und von 1981 bis 2011 die Space Shuttles starteten.

Die erste „positive“ Überraschung, die Parkgebühr betrug „nur“ 10 Dollar und der Parkplatz wahr wesentlich übersichtlicher als in den Disney Themenparks. Die Schlange am Ticketschalter, war übersichtlich und Dank vorausschauender „Couponsammlung,“ konnten wir auch hier ein paar Dollar sparen.

DSCF6146Sehr beeindruckend für uns Erwachsene waren gleich zu Beginn der „Rocket Garden“, indem sich einige der damals unbemannten und bemannten Raketen stolz gegen Himmel richten. Informationstafeln an jeder Rakete erklären ihre „Geschichte“…leider war es sehr heiß, und so waren die Kinder mehr an dem Springbrunnen und dem überdachten Kinderspielplatz interessiert.

Insgesamt ist das Kennedy Space Center eher was für die Zielgruppe –  Erwachsene oder Teenager.

IMG_5988Mit kleineren Kindern ist es weniger zu empfehlen, so kam es, dass man fast alle kleineren Kinder der Besucher auf dem Spielplatz  (Children´s Play Dome) antraf, behütet von einem Elternteil, während das andere Elternteil sich in Ruhe umsehen oder sich mit einem ehemaligen Astronauten unterhalten konnte.

IMG_5989Mit den zwei größeren Kindern haben wir dann natürlich auch die „Shuttle Launch Experience“ mitgemacht…die Simulation eines Space Shuttle Startes. Es war ganz gut, aber wenn ich ehrlich bin, war die Simulation im Epcot wesentlich aufregender!

Die Kennedy Center Bus Tour ist für Erwachsene einigermaßen interessant, für unsere Kinder war es sehr langweilig und wir waren gut damit beschäftigt, sie bei der doch langen Busfahrt  – fast 1 Stunde – bei Laune zu halten.

IMG_6007Das Apollo/Saturn V Center ist mehr als sehenswert und beeindruckend für die ganze Familie.

DSCF6183Mal echte „Moonboots“ und Astronautenanzüge sehen, unter den riesigen Raketentriebwerken stehen oder sich darüber wundern wie zerbrechlich ein Mondfahrzeug   in Wirklichkeit ist. Tja und dann gibt´s auch noch echte Mondsteine ;-).

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FAZIT: Ich bin froh, dass ich es hier mal in „echt“ gesehen habe. Für kleine Kinder eher ungeeignet, die mussten halt einfach mit und durchhalten. Etwas enttäuschend war die Busfahrt, ich habe mir erhofft mehr zu sehen…wobei es eigentlich logisch ist, da sich hier seit 2011 nix mehr „neues“ tut, kann man auch keine Aktivitäten auf den Startrampen oder in den Herstellungshallen sehen. Im Kennedy Space Center, fand ich sogar ausnahmsweise den „Gift-Shop“ toll… wir haben gleich mehrere NASA Aufnäher von verschiedenen Missionen gekauft, weil wir uns einfach nicht entscheiden konnten. Das Faschingskostüm für nächstes Jahr ist somit auch schon sicher …Astronaut!

Servus from the „Space“ bis ganz bald Deine chri*DSCF6190

 

Florida – Gatorland ein Hauch von Nostalgie

DSCF6201Wenn man so wie wir ,eh fast direkt daran vorbei fährt, dann ist es ganz nett im Gatorland vorbeizuschauen, ansonsten lohnt es sich nicht unbedingt. Es ist eine Mischung aus kleinem Zoo, Freizeitpark und Tiershow. Es wirkt alles etwas in die Jahre gekommen aber durchaus sympatisch und auch etwas nostalgisch.

Die Babykrokodile fanden die Kinder „niedlich“ und die riesigen Alligatoren, die bei der „Jumpshow“ aus dem Wasser schnellen um ein Stück Hendl zu schnappen, sind schon beeindruckend.

IMG_6016Ganz begeistert waren die Jungs von den „weißen“ Alligatoren, die nur sehr selten sind, da sie in der freien Wildbahn nicht lange überleben. Bei der Alligator-Westling-Show, zeigten sie eher Mitgefühl mit den „armen“ kleinen Alligatoren…genau so wie ich. Der anschließend mögliche „Foto-Event“ war für mich eher mit „fremdschämen“ behaftet…keine Ahnung, wieso jemand ein Foto von sich haben möchte, wie er auf einem kleinen Reptil sitzt, dem das Maul zugehalten wird.

DSCF6203Spaß hatten die Kinder auf dem großen Wasserspielplatz, perfekt um sich vor der anstehenden längeren Autofahrt noch etwas abzukühlen und auszutoben. ACHTUNG: Badehose und Handtuch nicht vergessen!!! Das einzig unangenehme ist der Chlorgeruch, der einen aber fast überall in Florida begegnet, sobald irgendwo Wasser plätschert. Aus Sicherheitsgründen wird gerne übermäßig gechlort um alle Keime abzutöten.

FAZIT: Wenn du es nicht in die Everglades schaffst um Alligatoren zu sehen oder du eh an Gaterland vorbei fährst und einfach etwas Unterhaltung suchst, dann kannst du hier vorbeischaun…unserer Meinung aber nichts, was man gesehen haben muss ;-). Absolut ausreichend für war das „Basiseintrittspacket“, bei der Eintrittserweiterung darf man noch mit dem Zug fahren und die Vogelgehege besuchen…war aber für uns als Zwischenstopp nicht so interessant. Wie in Amerika üblich … sammle Coupon´s um vergünstigte Eintrittspreise zu bekommen. Für das Gatorland findest du in jeder Touristeninfo oder in den Hotelrezeptionen Coupon´s, damit haben wir uns einige Dollar gespart!

Servus bis bald, Deine chri*

Magic Kingdom…Disney wie man es sich vorstellt

IMG_5927Gut, dass wir schon ein bissal praktische Parkerfahrung hatten, so fuhren wir fast eine Stunde vor Parköffnung auf den gigantischen und trotzdem schon gut gefüllten Parkplatz. Die Stunde vorher war gut kalkuliert, denn den Haupteingang zum Magic Kingdom erreichst du nur mit dem Zug oder (was mein persönlicher Favorit ist) durch die Überfahrt mit einem Schaufelraddampfer. Zugegeben der Einstieg in das Boot erinnert zunächst etwas an einen „Viehtransport“, aber sobald jeder Platz an Bord gefunden und der nostalgisch wirkende Dampfer abgelegt hat beginnt der „Disneyzauber“ zu wirken.

DSCF5979 Man kann sich gar nicht entziehen, jeden Meter den sich der Dampfer dem berühmten Disneymärchenschloß nähert, wird das Lächeln in den Gesichtern breiter.

Am Haupteingang angekommen, wartende Menschenmassen und die „altbekannte“ langen Schlangen am Sicherheitscheck. Kurz nachdem wir die Taschenkontrolle hinter uns gebracht haben, wurden die Pforten des Haupteingangs geöffnet und los ging unser Tag im Magic Kingdom

Das erste was du zu sehen bekommst, ist die Paradestraße (Main Steet USA) gesäumt von wunderschön-kitschigen Häusern und am Ende in all seiner Pracht das Schloß meiner Kindheitsträume, dass in all seiner Künstlichkeit so schön ist, dass es mich einfach nur sprachlos macht.

IMG_5929 (1)Es ging gar nicht anders, mann wird magisch angezogen und bevor ich nicht einmal durch die Schloßtore geschritten bin, war ich für NICHTS anderes zu begeistern.

DSCF6077Der Durchgang ist geschmückt mit wunderschönen Mosaiken die jedem Disneyfan natürlich bekannt vorkommen.

Magic Kingdom hat wahnsinnig viel zu bieten...unmöglich ALLES zu entdecken, aber wir haben den ganzen Tag genützt und wirklich sehr sehr viel gesehen und erlebt. Dank der „klug“ gewählten Fastpässe, hatten wir fast nie lange Wartezeiten.

Dadurch, dass wir immer wieder  kleine Erholungspausen einlegten, indem wir mit dem Zug (World Railroad) um das ganze Königreich gegondelt sind oder uns im Frottierland auf dem Tom Sawyer Island im Schatten ein Eis gönnten, haben wir den ganzen Tag gut „durchgehalten“, so dass wir auch noch die wirklich sehr sehenswert, kitschig verzaubernde „Electric Parade“ bewundern konnten.DSCF6105

DSCF6130DSCF6117DSCF6127Restlos glücklich, aber ziemlich müde „schipperten“ wir dann mit dem romantisch beleuchteten Dampfer zurück zu unserem Parkplatz…das legendäre Feuerwerk haben wir nur noch von Weitem gesehen.

Unsere Familienhighlight´s:

IMG_5930Seven Dwarfs Mine (Fantasyland):

ziemlich neue Attraktion, geeignet für die ganze Familie! ab 97 cm, tolle nicht zu rasante Fahrt durch die Edelsteinmine der Zwerge. Sehr liebevoll gestaltet, da macht sogar das Warten Spaß! IMG_5934Die Kinder bewundern in der Kühle der Mine die glitzernden und leuchtenden Edelsteine. Sehr beliebt, deshalb waren alle Fastpässe schon weg…aber gleich in der Früh war die Wartezeit „nur“ 20 Minuten ;-)

 

 

Splash Mountain (Frontierland):

Im wahrsten Sinne des Wortes „coole“ Wasserbahn! ab 102 cm, die ganze Familie erlebte diesen etwas feucht, fröhlichen Spaß! Man wird aber weniger nass, als erwartet…die paar Spritzer waren eine willkommene Abkühlung! Wenn man die letzte Stufe hinunterstürzt, dann bekommt man schon ganz schön Bauchkribbln – schöööön!

Big Thunder Mountain Railroad (Frontierland):

schnelle kleine Achterbahn, durch eine abenteuerliche Goldgräberstadt! ab 102 cm, die ganze Familie genoss die Wilde Fahrt im „Zug“ durch die Zeit des amerikanischen Goldrauschs. Es gibt viel zu sehen und der Fahrtwind weht einem kühlend um die Nase! Wenn die Wartezeiten nicht so lange gewesen währen, eine Fahrt die wir gerne gleich noch einmal wiederholt hätten.

 

IMG_5948Haunted Mansion (Liberty Square):

für jeden großen und kleinen „Grusel-Halloween-Freund“ ein muss! Schon von außen begeistert die „Geistespferdekutsche“ und das herrschaftlich und „kühl“ wirkende „haunted house“. Das Warten wird einem auch hier durch nette kleine Überraschungen verkürzt, eine Geistesorgel, sich wie von Geisterhand bewegende Bücher und blinzelnde Grabsteine. Im Haus beginnt das harmlose aber durchaus unterhaltende Grußelabenteuer im sich „verändernden Raum“, bis man anschließend in einer Gondel durch das Haus kutschiert wird…was dich da so erwartet, verrate ich dir natürlich nicht, sonst ist ja der halbe Spaß vorbei…aber keine Angst, sogar unser jüngstes Familienmitglied hat sich nicht so richtig gegruselt!

DSCF6087Pirates of the Caribbean (Adventurland):

gemütlich „schippert“ man durch Piratenabenteuer! Wir sind nur reingegangen, weil wir zufällig daran vorbeigelaufen, es keine Wartezeit gab und Piraten mit Jungs immer cool sind. Überraschender Weise, war es dann echt ganz witzig und besonders die Kanonenseeschlacht war beeindruckend…unser Fazit, es lohnt sich auch extra diese Attraktion einzuplanen.

Ganz nett, fanden wir:

Swiss Family Treehouse (Adventurland):

gigantisches Baumhaus, das hättest du auch gerne in deinem Garten! Kleinen und auch großen „Abenteurern“ macht es Spaß sich die vielen verschiedenen Baumhausebenen anzuschauen uns sich vorzustellen, hier mal ein paar Tage und Nächte zu verbringen.

IMG_5943Jungle Cruise (Adventurland):

ein Versuch eines Dschungelabenteuers mit animierten Tieren, der ganz gut gelungen ist! absolut Kinder und Familientauglich…gemütlich in einem Boot sitzend erlebt man ein paar „aufregende“ Tierbegegnungen und mehr ;-)…nur der Chlorgeruch stört etwas!

DSCF6044Tomorrowland Speedway :

wenn du im Tomorrowland bist kannst du es gar nicht überhören oder überriechen! keine Ahnung ob man es schaffen kann ohne „dauerdurchgeschüttelt“ zu werden die Rennstrecke mit seinem Rennwagen hinter sich zu bringen, wir haben es nicht geschafft! Die Kinder fanden es super toll, ich war froh als ich aus dem stinkenden Rennwagen wieder aussteigen durfte.

DSCF6006The magic Carpet of Aladdin (Adventurland):

ähnliche Fahrgschäftl gibt es auf der Wies´n (Oktoberfest), netter harmloser Familenfahrspaß! Anstehen musste man fast gar nicht und die Fahrt ist für alle Altersklassen geeignet. Besonders begeistert waren die Kinder vom „Wasser spuckenden“ Kamel, das für Abkühlung sorgte. 

Ähnliche Kategorie an Fahrgeschäften sind noch Dumbo (sitz im fliegenden Elefanten und steure mit einem Hebel rauf und runter und Mad Tea Party (die riesige Teetasse in der du sitzt dreht sich um sich selbst…bis dir ganz schummrig wird)

Mickey`s Philhar Magic (Fantasyland): 

Mickey Mouse und seine Freunde in 3D und mehr! 3D ist ja nicht´s mehr so besonderes, aber witzig sind die weiteren zum Film passenden Sinneseindrücke…hier riecht es doch noch Kuchen, oder täusche ich mich…

Peter Pan´s Flight ( Fantasyland):

wir haben uns mehr erwartet! Ganz nett, aber dafür anstellen würde ich mich nicht lange. Du sitzt in einer Gondel und schwebst über Szenen der Peter Pan Geschichte…das war´s.

DSCF6039Ariel´s Grotto (Fantasyland):

netter kleiner Zeitvertreib, erwarte dir aber nicht zu viel! Mädels finden es bestimmt ganz nett, die Jungs hat nur die böse Wasserhexe interessiert…die war aber dafür wirklich cool! Man sitzt in einer Muschel und wird durch die Unterwasserwelt und die Geschichte der kleinen  Meerjungfrau gefahren.

Buzz Lightyear Space Ranger Spin (Tomorrowland):

du sitzt in deinem kleinen Raumschiff, und schießt auf ungruselige Weltraummonster…ALLES sehr sehr NEONIG! voll das „Jungs-Ding“, ich fand es eher langweilig und trotz halbherziger Monsterbewältigung, hatte ich am Ende am meisten Punkte ;-)

FAZIT: es war genial…endlich war ich hier und dann auch noch mit der ganzen Familie – auf jeden Fall ein toller Tag! Hier könnte man ohne Probleme mehrere Tage verbringen und würde immer noch etwas entdecken können. Leider ist es ein sehr sehr teurer Spaß und somit absolut nicht „familien-buget-freundlich“. Wenn du aber mal in Florida bist, solltest du es auf keinen Fall versäumen, dich hier mit „Disneyzauber  und Feenstaub“ zu umgeben… wirkt auch trotz der vielen, vielen Menschen! 

Vielleicht helfen dir ja unsere Beschreibungen und Tipps, Deinen Tag im Magic Kingdom zu planen…liebste Grüße aus Florida!

Servus bis ganz bald Deine chri*

 

Animal Kingdom – Dschungelfeeling

IMG_5907Zunächst war ich nicht so überzeugt auch Animal Kingdom zu besuchen…nach den Beschreibungen hörte es sich für mich wie ein Zoo kombiniert mit „Oktoberfest“ an – keine für mich sehr attraktiv wirkende Kombination.

Rückblickend finde ich nun, Animal Kingdom ist besonders mit Kindern ein sehr schöner und im Vergleich entspannter Park und sehr zu empfehlen. Mich haben besonders die vielen Pflanzen, großen Bäume, verschlungenen Wege und das dadurch entstehende „Dschungelfeeling“ gefallen. Begeistert haben die überaus liebevoll, detailreich mit einem „touch“ verklärender Romantik aber doch sehr autentischen Themenländer Afrika und Asien.

DSCF5903Obwohl aus Beton und Plastik…der in der Mitte von Discovery Island hoch in den Himmel aufragende „Tree of Life“ ist wahnsinnig beeindruckend und versetzt einen augenblicklich in eine bessere, friedvolle und verträumte Welt. Wir als Familie haben diesen Park sehr genossen, es gab so viel gemeinsam zu entdecken…

Und hier kommen unsere persönlichen Highlight´s:

IMG_5912Achterbahn Expedition Everest – Legend of the Forbidden Mountain: ein MUSS!         Erst ab einer Körpergröße von 112 cm möglich, somit noch nichts für unser kleinstes Familienmitglied. Wir haben uns aufgeteilt, so dass wir anderen alle in den Genuss dieser echt legendären Achterbahn kommen konnten. Die Umgebung um den Everest wurde sehr liebevoll und bis ins Detail in Nepal verwandelt, von den Gebetsfahnen, über Schnitzereien, handgemalte Hinweisschilder und ausrangiertes Bergsteigerequipment alles da ;-) da macht sogar, die trotz Fastpass, kurze Wartezeit Spaß. Dann ging´s los, hoch auf den magischen Berg, dann die ersten rasanten Fahrten nach unten, auf ratternden und ruckelnden Schienen hoch bis fast auf den Gipfel…oh schreck, der Yeti hat die Schienen zerstört, es gibt kein Weiterkommen…kurzer Stop und Ratlosigkeit, dann in rückwärtiger Sturzfahrt zurück in die Dunkelheit des Berges…

Unser Familienrat hat dies Achterbahn eindeutig als absoluten Favoriten gewählt…und das nicht nur für Animal Kingdom, sonder von allen besuchten Parks! Sehr sehr empfehlenswert und wegen der Wartezeiten einer der ersten Anwärter für den Fastpass ;-)

DSCF5820Kilimanjaro Safari – Harambe: ein Spaß für die ganze Familie! IMG_5910

Es ist unglaublich, aber hier hat man trotz des doch eigentlich sehr begrenzten Platz, das Gefühl wirklich in Afrika mit einem Jeep durch die Wildnis zu fahren.

Leider sind auch hier die Wartezeiten sehr lange – versuch einen Fastpass zu bekommen! Bei uns waren sie leider schon alle ausgebucht und wir mussten uns in die endlose Schlange stellen…nach 40 Minuten Wartezeit habe ich es zunächst bereut, so viel Zeit mit der Warterrei zu vergeuden, aber wenigstens war es im Schatten. Eins muss man den Disney-Parkbetreibern lassen, sie sind wahre Künstler in der Gestaltung und Konstruktion von Warteschlangenbereichen. Es gibt beim Schlangenstehen immer wieder etwas „Neues“ zu entdecken und macht das Warten somit  etwas erträglicher ;-).

DSCF5805Als es dann endlich so weit war, nahmen wir Platz in einem großen „Jeep“ und los ging es auf Safari. Für 25 Minuten ruckelten wir über abenteuerliche Brücken, durch Wasserfurten, über Sandpisten vorbei an Nashörnern, Zebras, Giraffen, Löwen und faul im Wasser liegende Nilpferde und Krokodile. Die Kinder fanden es super toll und auch wir Erwachsenen hatten unsere Spaß dabei. Bis zu einer Wartezeit von max. 45 Minuten auf jeden Fall zu empfehlen…darüber hinaus, hätte ich persönlich keine Lust.

Kali River Rapids: eine willkommene Abkühlung!                                                                           Ab 97 cm kein Problem, somit konnten wir alle zusammen in einem der runden Wasserboote Platz nehmen. Alles was nicht nass werden darf, sollte man möglichst nicht auf den Boden stellen und sicherheitshalber in Plastiktüten, im Rucksack verstaut haben. DSCF5867

Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich auch vorab damit vergnügen von der Brücke ein Bisam zuzuschauen, wie die anderen Expeditionsteilnehmer nass werden.Die Fahrt macht echt Spaß, wenn nicht der starke Chlorgeruch wäre…du würdest denken, du befindest dich auf einem reißenden Fluss mitten im Dschungel.

Dinosaur: Jurassic Park Feeling“, ruckelnde Fahrt in Dunkelheit mit vielen teilweise für die Kinder etwas beängstigenden Dinos – meine Empfehlung nicht vor 6 Jahren!         Die Fahrt ist möglich ab 97 cm…aber im Nachhinein bin ich froh, dass wir unser jüngstes Familienmitglied nicht mit rein genommen haben. Nachdem man im „Expeditionsfahrzeug“ Platz genommen und sicher angeschnallt war, ging es los. In neonfarben leuchtende Dinos erwachen zum Leben, die „sound effects“ waren extrem laut (das ist aber finde ich insgesamt ein etwas negativer Punkt in fast allen Attraktionen in allen besuchten Parks!) Ich fand die Fahrt recht lustig und amüsant, die Jungs wollten es zwar nicht so richtig zugeben, aber es war ihnen teilweise etwas zu heftig.  Mein Oberarm war anschließend ganz blau „gezwickt“;-). Also meiner Meinung nach richtig cool für etwas ältere und weniger sensible Kinder. 

Kategorie ganz nett:

The Boneyard: toller Spielplatz, mit „Ausgrabungsstätte“….Platz zum entspannen! Viele Möglichkeiten zum klettern, etwas Wasser zum abkühlen, Trinkbrunnen und die Kinder können „Palaänthologe“ spielen und versuchen selber einen Dino bzw. Diensteide auszugraben.

Tricera Top Spin: Volksfestfeeling! Nix besonderes, aber die Kinder fanden es schön. Viele kleine „fliegender “ Triceratop-Dinos, die man während der Fahrt durch einen Hebel nach unten oder oben steuern kann.

Primeval Whirl: wie „Wildemaus“ im Dinooutfit! Ab 122 cm möglich. Es ist eine nette Fahrt aber nicht´s was man unbedingt gemacht haben muss. 

Wildlife Express Train: entspannte Zugfahrt um einen Teil des Parks! Die Lokomotive schaut sehr nostalgisch aus, der Bahnhof Harambe versetzt dich direkt nach Afrika zur Kolonialzeit.

Harambe Marketplace: nett um dort etwas zu verweilen! 

DSCF5891Es macht Spaß durch die gelungene Kulisse einer kleinen afrikanischen Stadt zu schlendern.

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Die Kinder waren sehr fasziniert von den Tänzern!

 

 

 

Flights of Wonder: sehr nette Flugshow mit beeindruckenden Vögeln!                                 In einem schattigen „Freilufttheater“ macht es großes Vergnügen wunderschöne, unscheinbare, große, bunte und kleine Vögel bei ihren tollen Darbietungen zu beobachten. Sehr kurzweilig und auch interessantes Hintergrundwissen!

Mein FAZIT: sehr empfehlenswert für die ganze Familie; sehr schöne Anlage – liebevoll mit vielen Pflanzen; die BESTE Achterbahn; gerne hätten wir hier noch einen weiteren Tag verbracht, es gab noch viel was wir noch entdecken hätten können; die Öffnungszeiten 9.00 bis 18.00 Uhr waren etwas knapp, so konnten wir nicht mehr den Langani Forest Exploration Trail gehen – wenn noch einmal Disney, dann auf jeden Fall Animal Kingdom!

Das nächste mal „nehme ich dich mit“ nach Epcot…

Servus bis ganz bald Deine chri*