Monterey Bay Aquarium – Kalifornien/USA

imageedit_10_4414810750Das Monterey Bay Aquarium ist nicht nur wenn man mit Kindern unterwegs ist, einen Abstecher wert. Wie fast ALLES in den USA sind auch leider hier die Eintrittspreise relativ hoch. Trotzdem solltest du es dir und deinen Kinder gönnen. Als Einstimmung auf den Besuch des Monterey Bay Aquarium kannst du dir mit deinen Kindern den wirklich sehenswerten Animationsfilm „Findet Dorie“ anschauen… du wirst sicher einige Gemeinsamkeiten zwischen dem im Film dargestellten Aquarium und dem Monterey Bay Aquarium feststellen ;-).

Meine absoluten Highlights sind:

  • Die Quallenbecken (es ist unglaublich verzaubernd diese filigranen Wesen zu beobachten, wie sie durch das Wasser schweben)
  • Die Sardinenschwarmdecke (einfach in die Mitte des Raums stellen und nach oben schauen…es ist faszinierend wie diese glänzenden, glitzernden Fischleiber in absoluter Ordnung und Harmonie ihre Kreise ziehen… sehr beruhigend!)
  • Die Brandungsbank (du kannst dich auf eine Bank unterhalb einer Scheibe setzen, in regelmäßigen Abständen bricht sich über dir eine große Welle…ein sehr faszinierendes Gefühl und ein Spaß für die ganze Familie)

 

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Die Kinder waren total begeistert von den Erkundungs- und Fühlbecken. Besonders toll fanden sie das große Becken in dem Rochen schwimmen. Wenn die Rochen zu einem heranschwimmen, ist es erlaubt sie vorsichtig zu streicheln.

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Sehr interessant und besonders für die Kinder kurzweilig, sind die kindgerecht bunt, abwechslungsreich, einfach ohne banal zu wirkend aufbereiteten Information über verschiedenste Themen rund um das Meer und seine Bewohner. Die Kinder hatten wirklich viel Spaß dabei die Ausstellungen zu entdecken und sich spielerisch Wissen anzueignen.

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Man kann gut mehrere Stunden im Aquarium verbringen ohne dass es den Kindern oder den Erwachsenen langweilig wird.

Bei so vielen Eindrücken bekommt man natürlich Hunger. Da unsere gesamte Familie Fisch und Meeresfrüchte liebt, wollte wir die Gelegenheit nützen um hier  am Meer frischen Fisch zu essen. Natürlich kann man sich diesen Wunsch  hier in Monterey in sehr schicken Restaurants mit toller Aussicht erfüllen… Solltest du aber, so wie wir,  auf das Budget achten müssen und sollte dir familientaugliche, entspannte Atmosphäre und freundliche  Leute wichitg sein, dann habe ich  diesen TIPP für dich:

Keine  zwei Straßen vom Aquarium entfernt, im Sea Harfest Fish Market & Restaurant, 598 Foam Str., Monterey, CA 93940 bekommt man super frischen Fisch und Meeresfrüchte, ohne viel SchiSchi einfach und lecker zubereitet.  Das Restaurant hat durchgehend von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Da es besonders um die Mittagszeit sehr beliebt ist, solltest du besser vorher anrufen und einen Tisch reservieren.

Servus bis ganz bald Deine chri*

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Pulled Pork – entspanntes BBQ-Feeling

imageedit_4_4044878751Der sommerhafte Frühling „zwingt“ einen ja fast, so viel Zeit wie möglich DRAUSSEN zu verbringen. Die ganze Woche schon sind wir fast täglich am grillen und Lagerfeuer machen.

imageedit_15_5126302588BBQ ist ja immer toll, aber EINER ist ständig damit beschäftigt am Grill zu stehen. Wenn man ganz gemütlich mit lieben Menschen zusammensitzen, nett ratschn, lecker Essen und auf ein BBQ-Feeling nicht verzichten möchte…sind Pulled Pork Burger genau das RICHTIGE. Dieses leckeren Burger habe ich das erste mal in den USA gegessen, aber ich bin bislang nie auf die Idee gekommen sie selber zu machen.

Zugegeben spontan ist die Zubereitung von Pulled Pork nicht möglich, aber mit etwas Planung und Vorlaufzeit ist es eine entspannte Sache…denn das Geheimnis dieses saftigen, würzigen und wunderbar zarten Fleischs ist „low and slow“ und entschleunigt sowohl bei der Zubereitung als auch beim Essen. Ein absolutes rundum Wohlfühlessen, das besonders unter freiem Himmel schmeckt.

Mein Praxiserprobtes Rezept:

Pulled Pork aus dem Backofen (ca. 10 Portionen)

1,5 Kg Schweineschulter oder Halsgrat am Stück (vom Metzger deines Vertrauens!)

Zum Marinieren:

  • 25g Dijon Senf + 25 g mittelscharfen Senf
  • 2 Eßl. braunen Bio-Rohrzucker
  • 2 Eßl. grobes Meersalz
  • 3 Eßl. frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 1 Eßl. Cumin (Kreuzkümmel gemahlen)
  • 5 Eßl. Paprikapulver edelsüß
  • 1 Tel. Cayennpfeffer oder Chili
  1. Fleisch mit Küchenpapier trockentupfen und dann großzügig mit der Senfmischung einmassieren.
  2. Aus den restlichen Zutaten einen „RUB“ mischen und gleichmässig auf dem Fleisch verteilen und gut festdrücken.
  3. Das marinierte Fleischstück, fest in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Fleisch aus der Folie wickeln, auf den Ofenrost legen. Wenn vorhanden ein Fleischthermometer in das Fleischstück stecken. Backofen auf 110 Grad/Umluft vorheizen. imageedit_27_9859279368
  5. In die untere Schiene des Backofens ein Backblech einschieben, auf das Backblech eine Hitzebeständige Schüssel oder ein Reindl, befüllt mit einer Mischung aus      300 ml Gemüsebrühe und 400ml Bio-Apfelsaft stellen.
  6. Den Ofenrost mit dem Fleischstück in die 3.Schiene von unten einschieben.
  7. Nach ca. 2 Stunden das Fleisch mit der Flüssigkeit etwas übergießen.
  8. Das Fleisch ist fertig, wenn das Bratenthermometer ca. 86 Grad beträgt oder nach einer Backzeit von ca. 7 Stunden.
  9. Das fertig gegarte Fleischstück mit zwei Gabeln in kleine Stücke „reißen“ und in eine Schüssel geben, anschließend je nach Geschmack teilweise die Garflüssigkeit dazugeben und gut vermischen.

SERVIERFERTIG!!!!

Für die leckeren Burger benötigst du nun noch:

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  • Burgersemmeln (ich hab meine selber gebacken, aber du kannst auch gekaufte oder einfach Semmeln nehmen)
  • BBQ Soße – mein Liebling ist die Soße „Dirty Harry“ von der Senfmanufaktur Münchner Kindl
  • Tomaten in Scheiben geschnitten
  • dünne Zwiebelringe
  • Blattsalatmix
  • selbstgemachter Krautsalat ( 1 Kopf Weißkraut + zwei kleine Zwiebel gehobelt und in eine große Schüssel geben; in einem kleinen Topf 1 Tasse Rapsöl, 1 Tasse Essig, 1/2 Tasse Zucker, 2 Tl. Salz geben, kurz aufkochen und über Weißkraut und Zwiebel schütten, gut unterrühren und den Salat ca. 2 Stunden ruhen lassen. Anschließend überschüssige Flüssigkeit weggießen)

imageedit_24_8939457692Nun musst du nur noch alle Zutaten auf einem Tisch bereitstellen und genügend Servietten bereitlegen ;-)

Schon kann sich JEDER seinen Pulled Pork Burger zusammenstellen… unsere beliebte Reihenfolge: 1. Semmel aufschneiden und mit BBQ Soße bestreichen; 2. Krautsalat verteilen; 3. großzügig Fleisch darauf; 4. ein Salatblatt;     5. eine Tomatenscheib; 6. ein  paar Zwiebelringe.

Dazu passen Wahlweise Pommes, Ofenkartoffeln, Kartoffelsalat oder Chips.

Ich wünsch Dir einen entspannten und netten Pulled-Pork-Burger-Tag mit deinen Lieblingsmenschen… ich würde mich freuen, wenn du mich wissen lässt wie es euch geschmeckt hat ;-)

Servus bis ganz bald und howdy Deine chri*

Las Vegas mit Kinder? – UNBEDINGT!

imageedit_37_2728564552Las Vegas hab ich mir immer vorgestellt wie „Disney World“ für Erwachsene…eine Bar, Casino, gigantische Hoteltürme, Show´s nebeneinander. In den verstopften Straßen überall hupende Autos und gigantische Stretch Limousinen mit feiernden, rauchenden und oft betrunkenen „singels“. Freunden beim Jungesellenabschied, frisch Verheirateten oder modernen „Glücksritter“, die sich ein gutes Händchen beim Poker, Rolett, Blackjack oder am „Einarmigen Bandit“ erhoffen …. SINCITY halt ;-)

Somit meiner Ansicht nach, absolut kein Ort, an dem man als Eltern mit kleinen Kinder Spaß haben könnte. Nachdem ich aber Las Vegas schon immer mal erleben wollte, haben wir die Chance trotzdem genützt die Stadt wenigstens mal zu sehen und außerdem konnten wir hier unser Wohnmobil gut übernehmen.

Somit stand die Entscheidung fest –  3 Tage Las Vegas mit drei kleinen Kindern…und es war RICHTIG toll!!!!

Die Unterkunft: Las Vegas ist ja die Stadt der gigantischen Hotel´s und natürlich wollte ich unbedingt in einem der bekannten Hotel´s wie Caesar´s Palace, Mirage, Bellagio oder Venetian wohnen. Besonders, da ich gelesen hatte, dass man in diesen tollen Hotels manchmal  zu „Schnäppchenpreisen“ übernachten konnte… angeblich hat der Ein oder Andere kurzfristig schon ab 50 $ ein Zimmer bekommen. Unsere Erfahrung war aber leider eine andere… in keinem der großen Hotels konnten wir eine erschwingliche und außreichend große Bleibe für eine 5köpfige Familie finden. Die Höchstbelegung pro Zimmer war immer auf 4 Personen begrenzt und so hätten wir zwei Zimmer nehmen müssen, wobei sie uns nicht einmal garantieren hätten können, dass diese nebeneinander liegen. Somit wurde es also für uns nichts, mit einem der tollen Themenhotel.

Zunächst war ich etwas enttäuscht, als mein Liebster wenig glamourös ein Appartement im Holiday Inn hinter dem Flamingo Hotel buchte. Rückblickend kann ich dies nur empfehlen. Wir hatten eine schicke, großzügige Wohnung, in einer kleinen Wohneinheiten mit sauberen Pool und einem Jacuzzi im Innenhof. Die Mitarbeiter, besonders die am Front desk waren sehr hilfsbereit und es gab einen regemläßigen Shuttelservice zum Strip. Auch zu Fuß konnte man in 20 Minuten, ohne Probleme den Strip erreichen. Nachdem ich mit eigenen Augen, die ewig langen Schlangen am Checkin Counter in den großen Hotels und die unendlichen Hotelgänge gesehen habe, war ich sehr sehr dankbar für unsere entspannte und familienfreundliche Unterkunft!

Ein weiterer wichtiger Punkt wenn man mit Kindern unterwegs ist,  sind die super sauberen, immer und überall in ausreichender Anzahl verfügbaren Toiletten. In diesen drei Tagen ist mein Stresspegel sogar gesunken, wenn eines der Kinder mal spontan äußerte „Mama ich muss auf´s Klo!“… ich  hab ich mich fast ein bissal darauf gefreut, zu sehen was die Hotels sich so bei der Gestaltung ihrer stillen Örtchen einfallen haben lassen.

 Thing´s to do in Las Vegas with kids:

Von unserem Hotel hatten wir ein paar Anregungen bekommen und vorab habe ich auch schon mal im Internet nach Ideen gesucht. Somit hatten wir eine ausreichend lange Liste, von Dingen, die wir hier in Las Vegas sehen und ausprobieren wollten. Wirklich eine Wohltat für unser Familienbuget war,  dass die meisten „Attraktionen“ die unsere Kinder begeisterten, absolut „KOSTENLOS“ waren.

Hier nun unsere  praxiserprobten „Thing´s to do with Kid´s in Las Vegas“ in hierarchischer Reihenfolge:

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„Vulkan vor dem „ Mirage“ – tolle Licht-, Wasser-, Rauchshow täglich um 20.00 und 21.00 Uhr. Sehr beeindruckend und absolut sehenswert. Da der Vulkan wegen allgemein in ganz Las Vegas spürbaren „Sparmaßnahmen“ nur noch 2x täglich „ausbricht“, musst du dir rechtzeitig einen Platz am Wasserbecken vor dem Mirage suchen um gut sehen zu können.

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Der „tanzende“ Springbrunnen vor dem Bellagio. Etwas das du auf keinen Fall versäumen solltest und absolut kindertauglich. Jede 15 Minuten erwacht das große Wasserbecken vor dem Hotel zum Leben. Nach einer musikalischen Choreographie schießen Wasserfontänen aus dem großen See. Wie fast ALLES in Las Vegas entfaltet sich der Zauber auch hier erst mit dem einsetzen der Dunkelheit, wenn die Stadt von unzähligen Lichtern erhellt zu funkeln beginnt. Nachdem unsere Kinder dieses Spektakel geliebt haben, haben wir den Springbrunnen zu allen Tageszeiten gesehen ;-).

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The Venetian:  Die Kinder fanden gleich zu beginn, die Rolltreppenfahrt über die „Rialtobrücke“ um ins Hotelinnere zu gelangen richtig toll. Wir mussten mehrmals die verschiedenen Rolltreppen ausprobieren und hätten nach ihrer Meinung auch noch viel mehr Zeit damit verbringen können. Sehr nett aber auch skurril ist es die Gondoliere mit ihren Fahrgästen zu beobachten und ihren „italienischen Gesängen“ zu lauschen oder auf einer mit künstlichen Himmel gestalteten Piazza zu sitzen und den Sängern und Gauklern zuzuschauen.

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The High Roller – das höchste Riesenrad der Welt! Leider nicht gerade günstig (ca. 25 $ pro Person), aber auf jeden Fall ein Erlebnis, dass du mit deinen Kindern nicht versäumen solltest. Es ist einfach unglaublich beeindruckend von 167 Metern Höhe für ca. 30 Minuten die Aussicht über die funkelnden Lichter von Las Vegas zu erleben. Besonders viel Spaß hat es uns gemacht, am letzten Abend die  Fahrt mit dem Riesenrad zu genießen, weil wir viele Dinge schon von unten gesehen hatten und sie nun wieder entdecken konnten. TIPP: Schick deine Kinder unbedingt vorher nochmal auf die Toilette.

Zaubershow: Du solltest unbedingt eine der kleineren Zaubershows besuchen. Nicht nur die Kinder waren unglaublich fasziniert Dinge zu sehen, die nicht zu erklären sind…egal wie gut man aufpasst und wie nah man an der Bühne sitzt… es ist unglaublich wie direkt vor deinen Augen mehrere Menschen, Tiere oder auch riesige Gegenstände plötzlich auf der Bühne auftauchen oder verschwinden. Besonders toll fanden wir die close up Zauberei, die wir mit einem kleinen weiteren Betrag vor dem Hauptprogramm dazubuchen konnten. Ich kann immer noch nicht verstehen, wie der von einem Zuschauer markierte Dollarschein in eine unversehrte Orange hineingekommen ist????

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Bellagio Conservatory:  im Hotel gibt es eine thematisch, immer wieder wechselnde Blumenausstellung, dieses mal Thema:  „Unterwasserwelt“ …. sogar die Jungs ließen sich von den kunstvollen Blumenarrangements verzaubern ;-)!

imageedit_41_9353287052Caesars Palace:  die Ausstattung des Hotels ist wirklich beeindruckend … überall Statuen, Brunnen, toll bemalte Decken und die sich in Bögen nach oben schlängelnde Rolltreppe.  

imageedit_44_6771844211Weiter findet man im Caesars Palace ein kleines aber für die Kinder doch sehenswertes Salzwasser Aquarium. Beim Aquarium gibt es täglich ab 11.00 Uhr ( jeweils zur vollen Stunde) eine Atlantisshow… naja, sehr gewöhnungsbedürftig – die Kinder fanden es aber toll! Auf jeden Fall mach es Spaß Zeit im Caesars Palace zu verbringen, ein guter Programmpunkt für „tagsüber“.

 

Buffet Mirrage: Wenn man in Las Vegas ist, muss man einmal zu einem der so viel besprochenen Buffet…es gibt unzählig viele und die Qualität scheint sich ständig zu ändern. Wir haben uns fürs Mirage entschieden und das war mit den Kindern eine gute Wahl. Das Personal war sehr freundlich und die Auswahl gut. Besonders die Jungs fanden es toll, viele unterschiedliche Sachen auszuprobieren und besonders die Dessertabteilung hat es ihnen angetan. Wir haben uns vorab einen 25% Rabatt Voucher bei 4tix geholt, Kinder bis 4 zahlen nichts und ab 4 Jahren Kinder 25% weniger als Erwachsene. Also haben wir mit Trinkgeld ca. 70 Dollar für uns Fünf gezahlt. Getränke waren dabei. FAZIT: Sollte man in Vegas einmal gemacht haben, aber für „öfters“ etwas zu teuer.

imageedit_52_5152631781NewYork, New York: Das Highlight ist einfach die Achterbahn, die sich sehr beeindruckend durch die Häuserschlucht der New Yorker Skyline stürzt. Die Fahrt ist erst ab 54 inches möglich…da haben die Körpergrößen unserer Kinder, zur großen Enttäuschung der Jungs, noch nicht ausgereicht.

imageedit_55_4725604675Schnell waren sie aber getröstet, als sie im New York, New York in das „Kinder-Casino“ gehen durften und jeder von Ihnen ein bestimmtes Budget zum „zocken“ bekam. Dort reiht sich wie bei den großen ein Spielautomat nach dem anderen und es ist wirklich ratsam vorab zu vereinbaren, wie viel Geld ausgegeben werden darf. Schnell waren unsere Kinder im „Spielrausch“ – es war schwer sie davon zu überzeugen, diese „Kinder-Spiel-Hölle“ wieder zu verlassen. 

imageedit_59_6975215550Wenn man eh schon im New York New York ist, kann man auch noch einen Blick auf die
Nachbildung der Freiheitsstatue aus Schokolade, roter Lakritze und Jelly Beans werfen. Extra dafür herkommen würde ich aber nicht,  es ist weniger interessant als es sich anhört.

 

 

 

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Paris: einfach abends am hell beleuchteten Eifelturm vorbeischlendern…beeindruckend für Groß und Klein! Erinnert wirklich an das Original – kleiner aber sogar romantischer, weil keine Sicherheitsmaßnahmen und Menschenmassen das Vergnügen trüben.

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Exkalibur: Es wird in einigen Foren berichtet, dass man im Excalibur Ritter auch außerhalb des zu buchenden Dinners sehen kann. Leider gibt es diese „Attraktion“ nicht mehr – sie ist den überall spürbaren Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen. Trotzdem ist da Excalibur einen kurzen Besuch wert. Die nächtliche Beleuchtung ist wunderbar kitschig und die Fahrt mit dem Rollband in das innere des Hotels fanden die Kinder spannend. Außerdem kann man vom Excalibur aus kostenlos mit der Monorail ins Luxor fahren.

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Luxor: Die Pyramidenarchitektur ist sehr prägnant, deshalb wollten wir unbedingt einmal kurz nach „Ägypten“. Mit der kostenlosen Monorail ein bequemer kleiner Ausflug den die Kinder spannend fanden. Der Eingang mit der großen Sphinx und die Eingangshalle sind auf jeden Fall beeindruckend und einen kurzen Abstecher wert.

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Flamingo: da muss man nicht unbedingt hin, aber nachdem die Abkürzung zu unserem Hotelshuttle eh durchs Flamingo führt, haben wir uns dort dann auch noch die im Garten lebenden Flamingos angeschaut. 

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M&M:
Nachdem die M&M World im Netz als heißer Tipp für Kinder in Las Vegas gehandelt wird, sind wir da natürlich auch hin.  Wir waren aber wenig angetan…gut die bunten Säulen voller M&M´s in den verschiedensten Farben und die M&M´s in für uns unbekannten Geschmacksrichtungen sind schon beeindruckend. Sonst geht es hier aber nur ums KAUFEN und das nicht gerade günstig! Irgendwie hatte ich erwartet, dass man in der M&M World vielleicht die ein oder andere neue Geschmacksrichtungen probieren darf, dem war leider nicht so. Nach 20 Minuten verließen wir die M&M World mit einem winzigen Sackerl m&m´s für stolze 8 Doller und nörgelnden Kindern, weil wir nicht auch noch m&m Eis, Kuschelm&m`s , Schlüsselanhänger und und und gekauft hatten. Mein Fazit: Wenn man eh vorbei kommt, kann man sich kurz die bunten „m&m Säulen anschauen, aber eigentlich kann man es sich auch sparen!

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Treasure Island: Die Wasserschlacht vor dem Hotel wurde leider aus Kostengründen eingestellt. Man kann lediglich noch die Kulissen sehen und etwas Wasser sprudelt vor den verwaisten Piratenbooten. Insgesamt hat das Hotel eindeutig bessere Tage gesehen, den Weg kann man sich sparen.

Ich habe mich sehr auf die „klappernden Münzgeräusche“ in den Spielhallen gefreut, von denen mir immer berichtet wurde…die sind leider Geschichte. Spielen geht nur noch mit Karte, keine klirrenden Münzen mehr…schade, das nimmt dem ganzen einen großen Teil der Atmosphäre. Somit hat es uns auch gar nicht in den Fingern gekitzelt und wir hatten nicht das Gefühl etwas zu verpassen. War dann auch gut so, denn es ist eh nicht erlaubt, sich mit Kindern im Casinobereich aufzuhalten.

Wahnsinnig gerne hätte ich noch das Museum der alten Leuchtreklamen gesehen und vielleicht noch die Schokoladenfabrik besucht. Dieses mal hat es damit leider nicht geklappt da wir ohne Auto unterwegs waren und diese Sehenswürdigkeiten nur mit dem Auto zu erreichen sind. Aber ganz sicher war das nicht unser letzter Besuch in Vegas…

 FAZIT: Solltest du die Chance haben nach Las Vegas zu fahren, dann tue es! Es war sowohl für uns, als auch für die Kinder ein tolles Erlebnis! Immer noch sehr Familienkassenfreundlich sind die vielen kostenlosen Möglichkeiten, sich mit den Kindern zu amüsieren. Schade ist, dass die Sparmaßnahmen aber immer deutlicher werden (nur seltene Vulkanausbrüche im Mirage, keine Seeschlachten mehr im Treasure Island und keine kostenlosen Rittershows mehr im Excalibur – nur noch die ziemlich teuren Abendessen mit Show.

In diesem Sinne Servus bis ganz bald Deine chri*  imageedit_64_4665968209

Kalifornien: Höhlenerlebnis im „Wilden Westen“ – ein perfekter Familientag

Höhlen sind egal WO, immer ein Erlebnis und wirken auf uns wie du ja schon weißt, magisch anziehend.

IMG_6436Auch in Kalifornien haben wir die Gelegenheit auf Höhlenentdeckungstour zu gehen genützt und besuchten Mercers Caverns in Murphys.

Der Höhleneingang befindet sich auf einem kleinen Anwesen,  ca. 5 Minuten Fahrt vom Zentrum Murphys/Kalifornien auf der Sheep Ranch Road. Der Besuch der Höhle ist nur mit Führung möglich, die Tickets gibt´s im – wie sollte es anders sein – sehr gut bestückten „Giftshop“.

Eintrittspreis für die ca. 45 Minuten dauernde Tour für Erwachsene 16$ und für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren 9$.

Die Höhle wurde 1885 zufällig von Walter J. Mercer entdeckt. Auf der Suche nach Gold stieß er auf einen größeren Hohlraum. Aufgeregt ritt er sofort los und sicherte sich das Grundstück (Claim) für damals 1$. Seine Hoffnung auf Gold wurde zwar leider nicht erfüllt, aber geschäftstüchtig wie er war, begann er den Hohlraum und die sich ihm von da aus erschließende faszinierende Höhlenwelt, für Besucher zugänglich zu machen.

 Somit hatte, er eine bis heute nicht versiegende „Goldmine“ entdeckt. Tja oft kommt es dann doch darauf an, was man selbst aus einer Situation macht und Glück oder Pech zu haben ;-).

DSCF7365Die Tour war sehr informativ,  spannend, kurzweilig und witzig.

Überraschend war, es ist wirklich auch in heutiger Zeit noch ein bissal abenteuerlich…es geht ziemlich tief und steil in die Höhle, manchmal wird es auch ein klein bisschen eng.

IMG_6470Besonders spannend wurde es, als wir kurz erleben konnten, wie ein Höhlenbesuch in den Anfängen so gewesen sein musste…nur im Schein einer Kerze und ganz kurz in totaler Dunkelheit. Die Kinder und auch wir waren begeistert!

FAZIT: Also wenn man in der Gegend ist, Höhlen mag, auf jeden Fall auch einen kleinen Umweg wert!

 

Einen besonderen Spaß – nicht nur für Kinder ;-) ist „mine for minerals“ .

DSCF7405Im Giftshop kannst du dir ein Säckchen „mining rough“ (das ist ein Sackerl mit besonderem „Dreck“) kaufen. Dazu bekommst du dann noch ein Waschsieb und eine Mineralienbestimmungskarte und schon kann der Mineralinesuchspaß beginnen.

IMG_6491Schnell packt einen der „Schatzsucherrausch „und mit großer Begeisterung wird voll Ausdauer gewaschen, gerüttelt, gespült und verlesen.

IMG_6475Gegenseitig werden Mineralienfunde bewundert und gemeinsam versucht, herauszufinden wie denn der gefundene Stein heißen könnte.

Sehr nett und definitiv etwas, was du nicht versäumen solltest, auch wenn 6$ pro Sackerl bei drei Kindern ganz schön ins Geld gehen können.

Wir hatten als Familie viel Spaß dabei und können es nur empfehlen.

Der Ausflug zu den Mercer Caverns, war ein rundum schöner Familientag…ALLE waren happy und am Abend saßen die Kinder noch lange und haben ihre Funde sortiert, Steine getauscht und bewundert.

Findest du Höhlen auch faszinierend? Hast du eine „Lieblingshöhle“?

Ich freu mich immer über einen weiteren guten „Höhlentipp“….

Servus bis ganz bald Deine chri*

A Cowboyday at Jacob´s Ranch Utah /USA

DSCF8434-2Wenn man  im Cowboyland unterwegs ist, lässt es sich gar nicht verhindern, dass der Wunsch aufkeimt einmal ein richtiger Cowboy (oder Cowgirl) sein zu dürfen. Entlang unserer Reiseroute gab es immer mal wieder die Möglichkeit für Trailrides oder Kindercowboyprogramme – aber bislang war das soweit für meinen Geschmack nichts.

Ok, Ok ich bin natürlich auch etwas kritisch, erstens ist es mir wichtig, dass ich das Gefühl habe, dass die Pferde gut behandelt werden. Zweitens war ich selbst vor einigen Jahren für mehrere Monate in Oregon auf einer Working Cattle Ranch als „Cowgirl“ und wollte für meine Kinder einen soweit wie möglich „autentischen“ Cowboytag. Zufällig sind wir dann an Jacobs Ranch vorbeigekommen, die praktisch genau gegenüber „unseres“ Campingplatzes (Zion River Resort) lag. Nachdem wegen des „Memorial day´s“ eine Mindestbuchunszeit von 3 Tagen bestand, war genug Zeit an einem Ort.

Zunächst habe ich mir die homepage von Jacob´s Ranch angeschaut und musste schon etwas schmunzeln.  Nachdem ich dann mehrmals mit  Jackson (Besitzer) telefoniert hatte….ein sehr beschäftigter Mann, der sehr gerne und blumig redet ;-) …und ich mir die Pferde auf der Koppel angeschaut habe, dachte ich mir es ist einen Versuch wert. Da laut Jackson geplant ist den ganzen Tag mit und auf den Pferden zu verbringen und es dabei nicht nur ums auf´s Pferd draufsitzen und losreiten gehen soll, haben wir uns trotz des ganz schön heftigen Preises von 180 $/pro Person für einen Cowboytag  auf Jacob´s Ranch entschieden.

Am nächsten Tag um 9.00 Uhr stand die ganze Familie vor dem „Gate“ der Ranch. Wir und noch ein 8jähriges Mädchen mit Vater aus Las Vegas und ein Ehepaar aus Oregon wurden von Kly begrüßt.

DSCF8440Die Kinder waren total fasziniert – ein Cowboy wie aus ihren Träumen…Stiefel, klirrende Sporen, Patronengürtel, Revolver, Cowboyhemd und natürlich Cowboyhut. Schon etwas „Show“ – irgendwie muss sowas ja fast auch sein – aber ein sehr netter ruhiger Typ.

DSCF8439Der Tag begann damit, die Pferde von der Koppel nach oben in den „paddock“ zu treiben.

Immer wieder ein tolles Bild eine galoppierende Pferdeherde.

Anschließend wurde jedes einzelne Pferd kurz vorgestellt… Name, besondere positive aber auch herausfordernde Eigenschaften. Sehr nett gemacht, da man nicht einfach ein Tier „zugewiesen“ bekam, sondern ein für sich „passendes“ Pferd aussuchen konnte.  Bis zu dem Zeitpunkt war sich mein noch weniger pferdeerfahrener Sohn nicht sicher, ob er wirklich beim Cowboytag mitmachen wollte.

DSCF8485 Nachdem er dann aber „Ranger“, einen Apfelschimmel, kennengelernt hatte, wollte er unbedingt auch als Cowboy auf einem Pferd sitzen. Somit waren wir nun drei aus der Familie, die den ganzen „Cowboytag“ der ca. 7 Stunden dauern sollte, mitmachen wollten…wie sich rausstellte war es dann ein bissal länger – aber dazu später mehr.

DSCF8461Nachdem sich mein anderer kleiner „Cowboy“, Blue Eye, ein richtig schön weiß-braun geschecktes Cowboypferd und ich mir ein dunkelbraunes Quarterhorse mit Namen Dollar ausgesucht hatte, konnten wir ersten Kontakt zu „unseren“ Pferden aufnehmen, indem wir sie zum Bürsten zum Putzplatz führten.

DSCF8490Unser jüngstes Kind, half mir mit großer Begeisterung Dollar auf „Hochglanz“ zu bringen.

DSCF8494Besonders für die Kinder, aber auch für mich immer wieder toll und faszinierend, war das anschließende „Join up“ mit dem jeweilig „eigenen“ Pferd im Roundpin. Durch ein paar einfache, aber sehr effektive Übungen lernt man die Führung zu übernehmen und das Pferd hat die Möglichkeit sich auf „seinen Menschen für den Tag“ einzustellen.

DSCF8525Besonders berührend war der Moment, als dann das jeweilige Pferd der Kinder auf sie zukam und wie ein Schoßhündchen ohne Führstrick hinter ihnen herlief.

Die Jungs waren so stolz! Es war schön, zu sehen, wie sie nur so vor gesundem Selbstbewusstsein strotzten.

Dann kam der „formelle“ Teil, in Utha ist es anscheindend Gesetz, dass jegliche Haftung und Verantwortung bei den „Teilnehmern“ liegt d.h. kurz und knapp, sobald du die Ranch betrittst haftest du…egal was passiert. Dass dir das auch klar ist, musst du noch ein Formblatt unterschreiben, indem auf sehr „beruhigende Weise“ immer wieder darauf hingewiesen wird, dass es beim Umgang mit den Pferden oder beim Reiten auch zu Todesfällen kommen kann. Ab da stand für mich fest, dass ich auch trotz massiven „Protest“ meiner Minicowboys darauf bestand, dass sie statt der coolen Cowboyhüte,  Helme tragen mussten – ich kann euch sagen, darüber war ich dann im nachhinein sehr froh!!!!

Nun gings ans Satteln, auftrensen und befüllen der Satteltaschen mit den mitgebrachten Wasserflaschen und Sandwiches. Für die unerfahrenen Reiter, demonstrierte Kly wie man mit Cowboysattel auf- und absteigt, er uns eine „Helfer“ stellten die Steigbügel in der richtigen Länge ein und erklärte wie man die Zügel halten sollte. Auf dem Reitplatz hatte man dann die Gelegenheit sein Pferd noch besser kennenzulernen und verschiedene Gangarten auszuprobieren. Die Jungs machten das soweit ganz gut, da zeigte sich, dass sie nicht das erste mal auf einem Pferd saßen. Jackson – der Besitzer der Ranch behauptet zwar, dass er JEDEN, egal ob er jemals auf einem Pferd gesessen habe oder nicht, an einem Tag alle Gangarten auf einem Pferd beibringen könne…da bin ich etwas skeptisch…aber ehrlich gesagt, ab dem Moment indem du die Ranch auf dem Pferderücken verlässt, bleibt dir gar nichts anderes übrig ;-) als es zu „können“.

IMG_0082Die erste Reitetappe führt über eine  kleine Straße, dann auf einem sandigen Weg zunächst an einem kleinen Fluss entlang und später durch den Fluss. Die Pferde genoßen es sichtlich im kühlen Wasser zu plantschen und ausgiebig zu trinken. Die ersten 1,5 Stunden ritten wir durch das Flusstal und man konnte sich immer besser mit seinem Pferd anfreunden. Ein Reiter überschätzte sich etwas und er bekam nach einem Galopp sein Pferd nicht mehr in den Griff. Ein junges Mädchen, das als „professionelle“ Unterstützung für die Kinder mitgekommen war, wollte helfen und galoppierte unbedacht hinterher, übersah einen tiefhängenden Ast und prallte mit voller Wucht dagegen, wurde vom Pferd geschleudert und das Pferd überschlug sich. Ein großer Schreckensmoment, zum Glück fiel das Pferd nicht auf das Mädchen und so hatte sie „nur“ eine blutende Wunde an der Stirn und wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung. Ihr Pferd rappelte sich wieder auf und stürmte völlig verstört an den Pferden der Kinder vorbei. Dadurch gerieten diese in Panik und galoppierten ebenfalls los. Ich sah nur noch eine Staubwolke…

Direkt mit „Speed“ hinterherzugaloppieren, hätte nur dazu gefüht, dass die Pferde mit den Kindern schneller laufen…somit wartete ich kurz und versuchte ihnen langsam galoppierend zu folgen. Nach gefühlt „unendlich“ und in Warheit ca. 15 Minuten später fand ich die Jungs breit grinsend und quitschvergnügt auf ihren Cowboypferden sitzen.

IMG_0072Nachdem dann alle Pferde und Reiter wieder eingesammelt und das Mädchen mit Pflaster erstversorgt war, mussten wir noch eine zeitlang am Fluß entlnag reiten, bis wir an eine Stelle kamen, an der Jackson den wir mit Funkgerät kontaktierten, das verletzte Mädchen mit dem Pickup abholen konnte.

IMG_0094Nach einer Pause unter schattigen Bäumen am Fluß, ging es weiter. Erst jetzt begann der „abenteuerliche“ Teil des Ritt´s ;-). Die Landschaft war atemberaubend, die Steigungen die wir hinaufgaloppierten, die schmalen Pfade entlang der Canyons und die steilen Abhänge die wir mit den Pferden runterkletterten verschlugen mir aus Sorge um meine Kinder manchmal den Atem. Ich wußte zwar auf die Trittsicherheit der Pferde kann man sich verlassen, aber das hier war definitiv schon ein ziemlich realitätsnahes Cowboygelände und nicht zu vergleichen mit einem netten Ausritt daheim in Bayern. IMG_0141Was soll ich sagen, die Jungs wuchsen über sich hinaus, sie standen wie „alte“ Cowboys in den Steigbügeln und galoppierten die steilsten Hänge hinauf und wie man sich am besten auf dem Pferderücken hält wenn das Pferd einen steinigen, rutschigen Abhang hinunterkletter hatten sie auch schnell heraus. Kein einziges Mal hörte ich jammern oder motzen obwohl es sehr heiß und staubig war.

IMG_0146Als wir fast 10 Stunden später, zurück auf die Ranch kamen, waren die Jungs fix und fertig aber unglaublich glücklich und stolz! Dann auch noch von einem „echten“ Cowboy Komplimente zu bekommen, weil sie sich den ganzen Tag so gut „geschlagen“ haben  war für sie unglaublich und ih breites Grinsenüberstrahlte allen Staub und Dreck ;-).

IMG_0160Trotz aller Müdigkeit wurden noch gemeinsam abgesattelt und die Pferde versorgt. Nachdem wir uns ausgiebig und schweren Herzens von „unseren“ Pferden verabschiedet hatten, entließen wir sie auf die Weide.

IMG_0177Todmüde, dreckig, staubig und im Cowboygang ging´s zurück auf die andere Straßenseite  – auf unseren Camingplatz.

FAZIT: Soweit es für einen Tag möglich ist, meiner Meinung nach authentisches Cowboyreitfeeling. Schön ist es, dass man sich „sein“ Pferd aussuchen kann und es auch vor dem Reiten besser kennenlernt. Wenn ALLES gut geht,  tolle Erfahrung für die Kinder, die auf jeden Fall ihr Selbstvertrauen „puschen“. Aus Sicht des „besorgten Muttertier´s“ – ohne Reitkappen wäre ich mit Sicherheit einem Herzinfarkt erlegen, so bin ich ledichlich abwechseln fast 1000Tode gestorben und vor Stolz geplatzt. Solltest du auf deiner USA Reise den Zion National Park auf deiner Route haben, dann „gönn“ dir einen Tag Cowboyfeeling – die Kinder sprechen heute noch darüber!

Solltest du dich dafür entscheiden…hier ein paar Dinge, die du unbedingt dabei haben solltest!!!!!!!!

Wasser, Wasser, Wasser,  Wasser, Wasser, Wasser!!!!!

  •                        Sandwich´s
  •                        Sonnencreme
  •                        Sonnenbrille (Staub&Sonne)
  •                        Lange Hose
  •                        Hemd oder luftiges langarmiges Shirt
  •    Schuhe über die Knöchel, wenn du das nicht hast – wenigsten      lange dickere Socken!
  •                        Halstuch als Staubschutz
  •                        Kleines Verbandset
  •                        Hut mit Kinnband, Kopftuch

 

Yee haw und Servus bis ganz bald Deine chri*

Leider nur mehr „Geschichte“…The Cabin Tree (USA/CA – Calavaras Big Trees State Park)

Nachdem uns der Wetterumschwung zum Einschlagen einer anderen als der ursprünglich geplanten Route über die Berge zwang, sind wir in der Nähe des Calavaras big tree State Park gelandet. Da Bäume und Wald immer schön sind und man nicht oft die Chance bekommt Mamutbäume zu sehen, war klar, dass wir uns diese Möglichkeit nicht entgehen lassen.

dscf7523Besonders begeistert waren die Kid´s vom Cabine tree…immer wieder sind sie durch diesen (man munkelt ca. 1000 Jahre) alten und sehr beeindruckenden Baum durchgelaufen und haben die Fotos bestaunt, auf denen man sehen konnte, dass dieser Baum seit sehr langer Zeit eine Attraktion war. Schick gekleidetete „Urlauber“ fuhren bereits vor über 100 Jahren mit Pferdekutschen und später mit Autos durch diesen Baumtunnel, amüsierten sich prächtig und dokumentierten dieses eindrucksvolle Erlebnis in Photographien.

Seit dieser Woche, ist dieser Baum leider nur noch „Geschichte“.

Leider ist der Calavaras Big Trees State Park somit um einen beeindruckenden Baum ärmer. Trotzdem ist der Calavaras Big Trees State Park in Kalifornien  meiner Meinung nach immer noch einen Besuch wert.

Der liebevoll angelegte Waldrundweg, der einen auf ca. 2 km ( je nachdem ob man die kleine oder größere Runde wählt) an den  verschiedensten beeindruckenden lebenden, umgestürzten, gefällten und auch teilweise verbrannten Mamutbäumen vorbeiführt macht einfach nur glücklich.

dscf7510Zwischen diesen „Riesen“ fühlt man sich gleichzeitig klein und unbedeutend als auch beschützt und geborgen.

img_6532dscf7469Nebenbei gibt es viele Möglichkeiten zu spielen, zu klettern und auf einer gemütlichen Bank zu verweilen und diese Wunderwerke der Natur auf sich wirken zu lassen. Der Weg wird gesäumt von Informationstafeln, wodurch man Erstaunliches über diese seltenen Baumriesen erfahren kann.

img_6546Wie in jedem National- oder Statepark in den USA gibt es auch hier einen „VisitorCenter“…eines der Lieblingswörter unserer Kinder auf unserer Reise ;-).

img_6564 Hier hat man die Möglichkeit noch mehr über den Park, seine Bäume, die sonstigen Bewohner und seine Geschichte zu erfahren.

img_6552Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind überaus freundlich und   freuen sich richtig über den Besuch – besonders der Kinder. Sofort wird eine „Zauberkiste“ ausgepackt und die Kinder dürfen erfahren wie sich den das Fell eines Wolfen und Bären anfühlt, wie weich und dünn die Haut einer Klapperschlange ist und die „Klapper“ genau aussieht.

Angenehmer Nebeneffekt ist, dass es dort mollig warm ist und wir uns nach dem Waldspaziergang aufwärmen können.

Manchmal etwas nervig – zumindest wenn man mit Kindern unterwegs ist – sind die auch immer angegliederten Souveniershops. Amerikaner lieben es anscheinend sich von überall ein T-Shirt, Buch, Poster, Tasse, Aschenbecher oder Mützerl als Mitbringsel zu kaufen. Deshalb gibt es immer und überall…egal wie abgelegen – einen üppig ausgestatteten Souvenirshop. Ich weiß gar nicht mehr wie oft wir auf unserer Reise die unendlichen Diskussionen mit den Kids über den Erwerb eines weiteren Kuscheltiers, Kühlschrankmagneten oder Trinktasse hatten.

FAZIT: Wenn du in der Gegend bist, solltes du dem Calavares Big Trees State Park unbedingt einen Besuch abstatten – es lohnt sich…auch wenn es leider den Cabin Tree nun nicht mehr zu bestaunen gibt. Schau auch unbedingt in den Visitorcenter, er ist wirklich liebevoll gestaltet und für die Kinder sehr attraktiv.

In Gedenken an einen wirklich beeindruckenden Baum…Servus bis ganz bald Deine chri*

Darf ich vorstellen…Flipper´s Enkel

Ich weiß nicht, wer von euch noch die Kinderserie „Flipper“ kennt – ich war ganz vernarrt in den lustigen und intelligenten Delphin und kann heute noch die Titelmelodie. Als Kind hatte ich so einen roten „Klickapparat“ indem man „Diascheiben“ einlegen und durchklicken konnte…wenn man so will die ersten 3D Bilder…natürlich mit der Geschichte von Flipper dem Delphin den jedes Kind gerne als Freund gehabt hätte. Wie es der Zufall nun so will, habe ich zwar nicht Flipper, aber dafür seinen Enkel Pax kennenlernen dürfen und das kam so…

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Immer wieder werde ich in meiner beruflichen Tätigkeit darauf angesprochen, was ich denn von Delphintherapien halte. Viele Eltern erhoffen positive Veränderungen und sind bereit viel Geld und Zeit zu opfern um ihren Kindern Kontakt zu Delphinen zu ermöglichen. Einer der „Hot-Spot´s“ für Delphintherapien ist Florida und so wollte ich, nachdem ich nun schon mal da war, die Gelegenheit nützen mir das mal anzuschauen.  Im Netz finden sich unzählige Angebote, bei denen Kinder und Erwachsene die Möglichkeit bekommen, Kontakt mit Delphinen aufzunehmen. Schnell wird klar, dass es sich dabei wirklich um eine kostspielige Angelegenheit handelt und es scheint, dass in den wenigsten Fällen auch ausreichend auf das Wohlergehen der tierischen Therapeuten geachtet wird.

dscf6647-2Nach längerer Suche, stieß ich dann auf das Dolphine Research Center auf der Insel Marathon. Was ich darüber in Erfahrung bringen konnte, sprach mich dahingehend an, dass dort die Delphine nicht in künstlichen Schwimmbecken sondern in abgegrenzten Bereichen im Meer gehalten werden. Weiter kümmert sich das Dolphin Research Center als non-profit Organisation um verletzte oder schlecht gehaltene Delphine. Somit war die Entscheidung gefallen und ich überzeugte meine Lieben, dass wir unbedingt auf die Keys müssen. So kam es auch dazu, dass ich auf der Insel Marathon zufällig das Seaturtel Hospital entdeckte, darüber habe ich dir ja schon berichtet:-)!

Auf der Homepage  des Dolphins Research Center werden neben einem Besuch auch verschiedene Möglichkeiten Angeboten um diesen bezaubernden Wesen näher zu kommen. Einige erschienen mir etwas sonderbar…ich weiß nicht was jemand davon hat, sich von einem Delphin ein T-Shirt bemalen zu lassen ;-).

Der Chance einmal mit einem Delphin schwimmen zu können und ihm ganz nahe zu komme,  konnte ich dann aber nicht widerstehen. Mein „Geburtstagsgeld“ wurde von mir in einen Dolphine Encounter angelegt. Da wir uns in der absoluten Nebensaison in Florida aufhielten, war es möglich innerhalb weniger Tage einen Termin zu vereinbaren. Die Buchung erfolgt unkompliziert über die Homepage. In der Hauptsaison kann es angeblich Wochen dauern um einen Termin zu bekommen.

Am Tag meines Dolphine Encounters war ich ganz schön nervös, heute sollte ein lang gehegter Kindheitstraum in Erfüllung gehen…

Mit den Eintrittsgeld (Erwachsene 28 $; Kinder zwischen 4 und 12 Jahren 23$) darf man den ganzen Tag im Research Center bleiben. Wir konnten bei der Fütterung und kleinen Trainingseinheiten der Seelöwen zuschauen, zu den unterschiedlich großen Becken gehen und die Arbeit mit den Delphinen bestaunen.

dscf6661img_6245In den Bereichen, wo gerade kein Trainer mit den Delphinen arbeitete kamen die Delphine nach kurzer Zeit angeschwommen, legten sich auf die Seite und beobachteten uns neugierig, schwammen in kleinen Gruppen und ab und zu sprangen sie aus dem Wasser. dscf6765 Es zauberte uns allen ein Dauergrinsen ins Gesicht diesen wunderbaren Tieren so nahe zu kommen.

Toll ist es auch, dass es für Kinder auf dem Gelände einen kleinen Wasserspielplatz gibt und auch die Möglichkeit im Schatten sitzend seine mitgebrachte Brotzeit zu essen.

Als ich dann in meinen Badeanzug schlüpfte und begleitet von einem Delphintrainer auf einer Wasserplattform kniend Pax (den Enkel von Flipper) und seinen Kumpel Talon kennenlernen durfte, war ich wirklich sprachlos. Es ist schon etwas ganz Besonderes einem Delphin so nahe zu kommen und wenn ich ehrlich bin anfänglich auch etwas einschüchternd…sie sind so aus der Nähe betrachtet ganz schön groß ;-). Mit diesen faszinierenden Tieren zu spielen und als highlight auch schwimmen zu dürfen ist ein unbeschreiblich schönes Erlebnis, das ich bestimmt nie vergessen werde.dscf6709

Mein FAZIT: es war ein tolles Erlebnis, das die ganze Familie sehr genossen hat. Der therapeutische Nutzen, den sich viele Familien durch die Arbeit mit Delphinen versprechen, hat sich mir nicht richtig erschließen können. Es ist unumstritten, dass die Begegnung mit diesen wunderbaren Tieren einen sehr hohen Aufforderungscharakter besitzen und besonders für Kinder mit Kontaktschwierigkeiten sehr motivierend wirken. Die Arbeit die ich gesehen habe und auch die Gespräche mit den Trainern, haben mich persönlich aber nicht überzeugen könne zu rechtfertigen, dass sich Familien finanziell so extrem belasten und viele Delphine extra aus finanziellen Interessen und Therapiezwecken in Gefangenschaft gehalten werde. Delphine sind faszinierende und auf viele Menschen fast magisch wirkende Wesen, die aber um ihnen den nötigen Respekt zu zollen meiner Meinung nach  in Freiheit leben sollen!  Wir die wir so fasziniert von diesen Tieren sind, sollten ALLES unternehmen, dass dies möglich ist und sie unbeschwert und sicher durch die Meere schwimmen und uns ab und zu, wenn sie es für richtig halten an ihren Spielen teilhaben lassen. 

Ein fröhlicher Flossenpatscher, Servus bis ganz bald Deine chri*