Sommer daheim – ein Sommernachtstraum am See

IMG_0252Bislang sind wir vom Sommer wirklich verwöhnt worden… viele tolle Badetage und laue Sommernächte. Da ist es daheim besonders schön ;-)… und gar nicht schlimm, dass wir diesmal nicht auf Reisen sind.

Gestern hatte ich einen verzauberten Abend am See – mein ganz persönlicher Sommernachtstraum, den ich hier unbedingt mit dir teilen möchte.

IMG_0269Dank der sehr kurzweiligen, phantasievollen, witzigen und farbenfrohen Inszenierung der Seebühne Utting am Ammersee , hab ich auch heute noch ein breites Lächeln im Gesicht.

IMG_0259Direkt am Ufer des Ammersees, hat der Kulturverein Utting eine kleine, feine Bühne errichtet. Die Stühle sind super bequem und von jedem Platz aus (freie Platzwahl! – deshalb wenn du mehr Plätze brauchst etwas früher da sein…) hat man einen tollen Blick auf die überwältigende natürliche Kulisse …

Über den spiegelglatten abendlichen See blickt man auf friedlich im Wasser schaukelnde Segelboote, das auf dem Berg thronende Kloster Andechs und die Bergkette.

Unvermutet tauchen Elfen aus dem Wasser auf, ein Bulldog knattert vorbei, ein Käfer Cabrio fährt vor, die Feenkönigin kommt mit einem Boot und leuchtende Augen funkeln in den Bäumen…

Man kann sich selbst ein kleines Picknick mitbringen oder sich zu sehr fairen Preisen vor Ort versorgen. Ein kühles Getränk – z.B. Bier und Radler in den praktischen Bügelflaschen gibts um 2,50€. Natürlich gibt es auch ein gepflegtes Glas Wein oder Sekt. Hungern muss man auch nicht! Die Mitglieder des Kulturvereins schmieren leckeres Brote mit Schnittlauch, Obazdn oder Kürbiscreme und dann gibt es noch die leckeren herzhaften Fischsemmeln, passend zum Seeambiente.

Praktisch ist auch, dass man als Theaterbesucher direkt am See kostenlos auf einer Wiese parken kann – somit keine lästige und nervige Parkplatzsuche ;-).

Solltest du hier im bayerischen „Fünf-Seen-Land“ unterwegs sein … einen sommerlichen Theaterbesuch in Utting am Ammersee kann ich dir nur empfehlen!!!

Servus bis ganz bald, Deine chri*

A Cowboyday at Jacob´s Ranch Utah /USA

DSCF8434-2Wenn man  im Cowboyland unterwegs ist, lässt es sich gar nicht verhindern, dass der Wunsch aufkeimt einmal ein richtiger Cowboy (oder Cowgirl) sein zu dürfen. Entlang unserer Reiseroute gab es immer mal wieder die Möglichkeit für Trailrides oder Kindercowboyprogramme – aber bislang war das soweit für meinen Geschmack nichts.

Ok, Ok ich bin natürlich auch etwas kritisch, erstens ist es mir wichtig, dass ich das Gefühl habe, dass die Pferde gut behandelt werden. Zweitens war ich selbst vor einigen Jahren für mehrere Monate in Oregon auf einer Working Cattle Ranch als „Cowgirl“ und wollte für meine Kinder einen soweit wie möglich „autentischen“ Cowboytag. Zufällig sind wir dann an Jacobs Ranch vorbeigekommen, die praktisch genau gegenüber „unseres“ Campingplatzes (Zion River Resort) lag. Nachdem wegen des „Memorial day´s“ eine Mindestbuchunszeit von 3 Tagen bestand, war genug Zeit an einem Ort.

Zunächst habe ich mir die homepage von Jacob´s Ranch angeschaut und musste schon etwas schmunzeln.  Nachdem ich dann mehrmals mit  Jackson (Besitzer) telefoniert hatte….ein sehr beschäftigter Mann, der sehr gerne und blumig redet 😉 …und ich mir die Pferde auf der Koppel angeschaut habe, dachte ich mir es ist einen Versuch wert. Da laut Jackson geplant ist den ganzen Tag mit und auf den Pferden zu verbringen und es dabei nicht nur ums auf´s Pferd draufsitzen und losreiten gehen soll, haben wir uns trotz des ganz schön heftigen Preises von 180 $/pro Person für einen Cowboytag  auf Jacob´s Ranch entschieden.

Am nächsten Tag um 9.00 Uhr stand die ganze Familie vor dem „Gate“ der Ranch. Wir und noch ein 8jähriges Mädchen mit Vater aus Las Vegas und ein Ehepaar aus Oregon wurden von Kly begrüßt.

DSCF8440Die Kinder waren total fasziniert – ein Cowboy wie aus ihren Träumen…Stiefel, klirrende Sporen, Patronengürtel, Revolver, Cowboyhemd und natürlich Cowboyhut. Schon etwas „Show“ – irgendwie muss sowas ja fast auch sein – aber ein sehr netter ruhiger Typ.

DSCF8439Der Tag begann damit, die Pferde von der Koppel nach oben in den „paddock“ zu treiben.

Immer wieder ein tolles Bild eine galoppierende Pferdeherde.

Anschließend wurde jedes einzelne Pferd kurz vorgestellt… Name, besondere positive aber auch herausfordernde Eigenschaften. Sehr nett gemacht, da man nicht einfach ein Tier „zugewiesen“ bekam, sondern ein für sich „passendes“ Pferd aussuchen konnte.  Bis zu dem Zeitpunkt war sich mein noch weniger pferdeerfahrener Sohn nicht sicher, ob er wirklich beim Cowboytag mitmachen wollte.

DSCF8485 Nachdem er dann aber „Ranger“, einen Apfelschimmel, kennengelernt hatte, wollte er unbedingt auch als Cowboy auf einem Pferd sitzen. Somit waren wir nun drei aus der Familie, die den ganzen „Cowboytag“ der ca. 7 Stunden dauern sollte, mitmachen wollten…wie sich rausstellte war es dann ein bissal länger – aber dazu später mehr.

DSCF8461Nachdem sich mein anderer kleiner „Cowboy“, Blue Eye, ein richtig schön weiß-braun geschecktes Cowboypferd und ich mir ein dunkelbraunes Quarterhorse mit Namen Dollar ausgesucht hatte, konnten wir ersten Kontakt zu „unseren“ Pferden aufnehmen, indem wir sie zum Bürsten zum Putzplatz führten.

DSCF8490Unser jüngstes Kind, half mir mit großer Begeisterung Dollar auf „Hochglanz“ zu bringen.

DSCF8494Besonders für die Kinder, aber auch für mich immer wieder toll und faszinierend, war das anschließende „Join up“ mit dem jeweilig „eigenen“ Pferd im Roundpin. Durch ein paar einfache, aber sehr effektive Übungen lernt man die Führung zu übernehmen und das Pferd hat die Möglichkeit sich auf „seinen Menschen für den Tag“ einzustellen.

DSCF8525Besonders berührend war der Moment, als dann das jeweilige Pferd der Kinder auf sie zukam und wie ein Schoßhündchen ohne Führstrick hinter ihnen herlief.

Die Jungs waren so stolz! Es war schön, zu sehen, wie sie nur so vor gesundem Selbstbewusstsein strotzten.

Dann kam der „formelle“ Teil, in Utha ist es anscheindend Gesetz, dass jegliche Haftung und Verantwortung bei den „Teilnehmern“ liegt d.h. kurz und knapp, sobald du die Ranch betrittst haftest du…egal was passiert. Dass dir das auch klar ist, musst du noch ein Formblatt unterschreiben, indem auf sehr „beruhigende Weise“ immer wieder darauf hingewiesen wird, dass es beim Umgang mit den Pferden oder beim Reiten auch zu Todesfällen kommen kann. Ab da stand für mich fest, dass ich auch trotz massiven „Protest“ meiner Minicowboys darauf bestand, dass sie statt der coolen Cowboyhüte,  Helme tragen mussten – ich kann euch sagen, darüber war ich dann im nachhinein sehr froh!!!!

Nun gings ans Satteln, auftrensen und befüllen der Satteltaschen mit den mitgebrachten Wasserflaschen und Sandwiches. Für die unerfahrenen Reiter, demonstrierte Kly wie man mit Cowboysattel auf- und absteigt, er uns eine „Helfer“ stellten die Steigbügel in der richtigen Länge ein und erklärte wie man die Zügel halten sollte. Auf dem Reitplatz hatte man dann die Gelegenheit sein Pferd noch besser kennenzulernen und verschiedene Gangarten auszuprobieren. Die Jungs machten das soweit ganz gut, da zeigte sich, dass sie nicht das erste mal auf einem Pferd saßen. Jackson – der Besitzer der Ranch behauptet zwar, dass er JEDEN, egal ob er jemals auf einem Pferd gesessen habe oder nicht, an einem Tag alle Gangarten auf einem Pferd beibringen könne…da bin ich etwas skeptisch…aber ehrlich gesagt, ab dem Moment indem du die Ranch auf dem Pferderücken verlässt, bleibt dir gar nichts anderes übrig 😉 als es zu „können“.

IMG_0082Die erste Reitetappe führt über eine  kleine Straße, dann auf einem sandigen Weg zunächst an einem kleinen Fluss entlang und später durch den Fluss. Die Pferde genoßen es sichtlich im kühlen Wasser zu plantschen und ausgiebig zu trinken. Die ersten 1,5 Stunden ritten wir durch das Flusstal und man konnte sich immer besser mit seinem Pferd anfreunden. Ein Reiter überschätzte sich etwas und er bekam nach einem Galopp sein Pferd nicht mehr in den Griff. Ein junges Mädchen, das als „professionelle“ Unterstützung für die Kinder mitgekommen war, wollte helfen und galoppierte unbedacht hinterher, übersah einen tiefhängenden Ast und prallte mit voller Wucht dagegen, wurde vom Pferd geschleudert und das Pferd überschlug sich. Ein großer Schreckensmoment, zum Glück fiel das Pferd nicht auf das Mädchen und so hatte sie „nur“ eine blutende Wunde an der Stirn und wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung. Ihr Pferd rappelte sich wieder auf und stürmte völlig verstört an den Pferden der Kinder vorbei. Dadurch gerieten diese in Panik und galoppierten ebenfalls los. Ich sah nur noch eine Staubwolke…

Direkt mit „Speed“ hinterherzugaloppieren, hätte nur dazu gefüht, dass die Pferde mit den Kindern schneller laufen…somit wartete ich kurz und versuchte ihnen langsam galoppierend zu folgen. Nach gefühlt „unendlich“ und in Warheit ca. 15 Minuten später fand ich die Jungs breit grinsend und quitschvergnügt auf ihren Cowboypferden sitzen.

IMG_0072Nachdem dann alle Pferde und Reiter wieder eingesammelt und das Mädchen mit Pflaster erstversorgt war, mussten wir noch eine zeitlang am Fluß entlnag reiten, bis wir an eine Stelle kamen, an der Jackson den wir mit Funkgerät kontaktierten, das verletzte Mädchen mit dem Pickup abholen konnte.

IMG_0094Nach einer Pause unter schattigen Bäumen am Fluß, ging es weiter. Erst jetzt begann der „abenteuerliche“ Teil des Ritt´s ;-). Die Landschaft war atemberaubend, die Steigungen die wir hinaufgaloppierten, die schmalen Pfade entlang der Canyons und die steilen Abhänge die wir mit den Pferden runterkletterten verschlugen mir aus Sorge um meine Kinder manchmal den Atem. Ich wußte zwar auf die Trittsicherheit der Pferde kann man sich verlassen, aber das hier war definitiv schon ein ziemlich realitätsnahes Cowboygelände und nicht zu vergleichen mit einem netten Ausritt daheim in Bayern. IMG_0141Was soll ich sagen, die Jungs wuchsen über sich hinaus, sie standen wie „alte“ Cowboys in den Steigbügeln und galoppierten die steilsten Hänge hinauf und wie man sich am besten auf dem Pferderücken hält wenn das Pferd einen steinigen, rutschigen Abhang hinunterkletter hatten sie auch schnell heraus. Kein einziges Mal hörte ich jammern oder motzen obwohl es sehr heiß und staubig war.

IMG_0146Als wir fast 10 Stunden später, zurück auf die Ranch kamen, waren die Jungs fix und fertig aber unglaublich glücklich und stolz! Dann auch noch von einem „echten“ Cowboy Komplimente zu bekommen, weil sie sich den ganzen Tag so gut „geschlagen“ haben  war für sie unglaublich und ih breites Grinsenüberstrahlte allen Staub und Dreck ;-).

IMG_0160Trotz aller Müdigkeit wurden noch gemeinsam abgesattelt und die Pferde versorgt. Nachdem wir uns ausgiebig und schweren Herzens von „unseren“ Pferden verabschiedet hatten, entließen wir sie auf die Weide.

IMG_0177Todmüde, dreckig, staubig und im Cowboygang ging´s zurück auf die andere Straßenseite  – auf unseren Camingplatz.

FAZIT: Soweit es für einen Tag möglich ist, meiner Meinung nach authentisches Cowboyreitfeeling. Schön ist es, dass man sich „sein“ Pferd aussuchen kann und es auch vor dem Reiten besser kennenlernt. Wenn ALLES gut geht,  tolle Erfahrung für die Kinder, die auf jeden Fall ihr Selbstvertrauen „puschen“. Aus Sicht des „besorgten Muttertier´s“ – ohne Reitkappen wäre ich mit Sicherheit einem Herzinfarkt erlegen, so bin ich ledichlich abwechseln fast 1000Tode gestorben und vor Stolz geplatzt. Solltest du auf deiner USA Reise den Zion National Park auf deiner Route haben, dann „gönn“ dir einen Tag Cowboyfeeling – die Kinder sprechen heute noch darüber!

Solltest du dich dafür entscheiden…hier ein paar Dinge, die du unbedingt dabei haben solltest!!!!!!!!

Wasser, Wasser, Wasser,  Wasser, Wasser, Wasser!!!!!

  •                        Sandwich´s
  •                        Sonnencreme
  •                        Sonnenbrille (Staub&Sonne)
  •                        Lange Hose
  •                        Hemd oder luftiges langarmiges Shirt
  •    Schuhe über die Knöchel, wenn du das nicht hast – wenigsten      lange dickere Socken!
  •                        Halstuch als Staubschutz
  •                        Kleines Verbandset
  •                        Hut mit Kinnband, Kopftuch

 

Yee haw und Servus bis ganz bald Deine chri*

„Sendung-mit-der-Maus“für Erwachsene…Besuch in der MünchnerKindlSenf-Manufaktur

img_9233Ich liebe Senf und das schon sehr sehr lange …

die Liebe geht soweit, dass ich Pommes lieber mit Senf als mit Ketschup esse. Eines meiner Lieblingsessen als Kind war, weicher Camembert mit mittelscharfen Senf vermischt auf einem Brot und ein Spiegelei schmeckt mir erst so richtig gut – mit Senf.

O.k. ich gebe zu, schon etwas spleenig – aber für mich gehört Senf wirklich zu den Grundnahrungsmittel ;-).

Somit kannst du dir sicher vorstellen, das ich mich echt darüber gefreut habe, als mich eine Bekannte zu einer Werksführung bei Münchner Kindl Senf mit anschließender „Senfverkostung“ einlud.

Diese kleine feine und sehr sympathische kleine Manufaktur hat ihren Ursprung im Herzen von München…dem Viktualienmarkt.

Ursprünglich um ca. 1920 nach überlieferter Bauernrezeptur „angerührt“ und als kleine Beigabe für die Kunden des Metzgerstandls gedacht, um den guten Geschmack der hauseigenen Wurscht und Fleischwaren zu unterstreichen, bekam der Senf bald mehr Aufmerksamkeit als je gedacht. Über die Jahre hinweg entwickelte sich unter dem Namen: Münchner Kindl Senf weitere Varianten. Nun ist er das Kerngeschäft des Familienbetriebs, der bevor Worte wie Nachhaltigkeit, ökologisch oder bio überhaupt modern wurden schon danach einkaufte und produzierte.

Senfsaaten und Sonnenblumenöl werde seit über 20 Jahren von der Kramerbräu Saaten und Öle GmbH aus Pfaffenhofen an der Ilm und anderen regionalen Produzenten bezogen. Produziert wird in der kleinen Manufaktur in Fürstenfeldbruck im Umland von München. Der Besuch dort war mehr als sympathisch!

Der Eigentümer selbst Theo Hartl hat unsere kleine Gruppe nachdem wir alle mit schicken Haarnetzen ausgestattet wurden 😉 nach guter „Sendung-mit-der-Maus-Manier“ durch die Produktion, Verpackungsanlage und Lagerhaltung geführt.

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Geduldig hat er alle der zahlreichen Fragen beantwortet und einige sehr unterhaltsame Gschichtln rund um die Produkte z.B. von Dirty Harry und die Produktion beigesteuert.

Nachdem man erfahren hatte wieviel Mühe und Sorgfalt in der Herstellung der Produktpalette steckt, machte die anschließende „Verkostung“ im kleinen angegliederten Werksverkaufladen noch mehr Spaß!  Die Soße Dirty Harry könnte ich gleich ohne Grillzeug, einfach „auslöffeln“! 😉

Tja und dann der Senf …unglaublich wie unterschiedlich Senf so schmecken kann…ich kann gar nicht mehr verstehen, wie ich bislang „nur“ mit Süßem, Mittelscharfen und Dijon Senf auskommen konnte ;-).

Ich kann dir verraten, dass ich nun eine ganze Senfgeschmacksvielfalt  wie z.B. Mangosenf, Himbeersenf (eint Traum zu Käse), Feigensenf, Bärlauchsenf, Maulbeersenf, Orangensenft und Biersenf in meinem Kellerkühlschrank lagert… auch etwas was ich gelernt habe, Senf muss immer kühl gelagert werden!

Solltest du mal in der Nähe von Fürstenfeldbruck sein, möchte ich Dir den Besuch im kleinen Werksverkauf ( Donnerstag 11.30 Uhr – 18.00 Uhr und Freitag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr) der Manufaktur ans Herz legen – vertrau mir du wirst anschließen ganz ANDERS für Senf denken!!!!

Servus bis ganz bald, Deine chri*

 

 

Dieses Buch tut einfach nur gut!!!

img_2039Was gibt es schöneres als es sich nach diesen geraden perfekten „Winter-Schnee-Tagen“ mit Schlitten fahren, Schneeballschlacht, Schneeengeln, Schneehöhlen bauen, Schneeschaufeln, mehrmals täglich Wasser im Hühnerstall auftauen, Triefnasen der Kinder putzen, Tee kochen, nasse Handschuhe vor dem Ofen trocknen… DANN wenn die lieben Kleinen glücklich in ihren Betten schlummern, sich´s mit einem Buch vor´m Feuer gemütlich zu machen!

dscf2356Ja ich gehöre zu diesen altmodischen Buchlesern!  Ich muss zugeben, die EbookReader haben schon ihre Vorteile, vor allem wenn man so wie ich, ständig seine Lesebrille verlegt 😉 oder dem Lieblingsmensch abends im Bett zu laut blättert. Das Gefühl ein Buch in Händen zu haben fehlt dabei aber! Ich liebe den Geruch von Büchern, das Raschln der Seiten beim Umblättern, dass ich das selbstgebastelte Lesezeichen meines Sohnes zwischen sie Seiten legen kann, das Gefühl der Papierseiten zwischen den Fingern…

Gerade eben habe ich dieses wunderschöne Buch gelesen, dass ich dir heute unbedingt ans Herz legen muss. Wenn du zufällig auch noch jemand bist, der es sehr zu schätzen weiß, wenn doch noch – wenn leider auch sehr selten – ein „echter handgeschriebener“ Brief oder eine Postkarte im Briefkasten landet, dann MUSST du dieses Buch lesen – ich garantiere dir ein wohliges Bauchgefühl, verträumte Blicke und ein zartes Lächeln auf deinen Lippen!

dscf2357Nur ganz wenig zum Inhalt, denn ich will nicht zu viel verraten: Briefe!

Es geht um Liebesbriefe, um Entschuldigungsbriefe, um Erklärungsbriefe, um Gedanklichesortierungsbriefe, um Beschreibungsbriefe, um Hoffnungsbriefe um Sehnsuchtsbriefe, um Verzweiflungsbriefe, um  Freundschaftsbriefe

All diese Briefe entstehen aus dem verzweifelten Versuch einer älteren Dame dafür zu sorgen, dass in ihrem kleinen französischen Dorf,  die Schließung des  Postamtes  verhindert wird. Sie fürchtet, dass dadurch nicht nur das letzte „Stückchen“ Lebendigkeit aus dem Dorf verschwindet, sondern auch, dass ihre Freundin und Nachbarin Sara mit ihren drei Kindern das Dorf und sie verlassen muss. Sara ist auf ihre Arbeit als Postbotin angewiesen um sich und ihre Kinder zu versorgen.   Sollte das Postamt geschlossen werden würde sie in die nächst größeren Stadt versetzt werden. Was sich die 80jährige Dame ausgedacht hat, um dies vielleicht zu verhindern und wie dadurch das Leben vieler Menschen verbunden wird, solltest du wirklich lesen. 

Servus bis ganz bald Deine chri*

 

Vorweihnachtsstimmung – leuchtende Kinderaugen

Ich kann mich immer noch so gut erinnern – einer der Höhepunkte meiner vorweihnachtlichen Kindheitserinnerungen…“Schaufensterbestaunen beim Kaufhof und Oberpollinger in der Münchner Fußgängerzone“. Jedes Jahr gab es  in diesen Geschäften liebevoll gestaltete, zauberhafte, verspielte oder verträumte Schaufensterdekorationen. Die ganze Zeit haben wir Kinder uns schon darauf gefreut und gerätselt was es wohl in dieser Adventszeit zu entdecken und bestaunen gibt.

Ein wunderbares Vergnügen für Groß und Klein! img_9114

Du kannst dir bestimmt vorstellen, wie begeistert ich nun bin, dass es dieses Jahr auch hier in unserem kleinen Dorf ein tolles „vorweihnachtliches“ Schaufenster gibt. Unser örtliches Optikergeschäft hat ein großes Herz für Kinder und Eltern bewiesen und dieses Jahr die Schaufenster seines kleinen Ladens wundervoll und mit viel Mühe und Liebe dekoriert.

img_9122Fast täglich drücken wir uns nun auf dem Weg zum Kindergarten und Schule die Nasen an den kalten Scheiben platt und bestaunen die aufgebauten Playmobilwelten – und immer wieder finden wir etwas Neues zu entdecken.

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Danke, dass ich nun auch hier auf dem Land mit meinen Kindern diese wunderbaren kostbaren vorweihnachtlichen Momente meiner Kindheit erleben darf – der Zauber wirkt auch ohne große Geschäfte und Profidekorateure …

… oder vielleicht gerade deshalb noch mehr, weil man hier sieht, die Schaufensterdekoration ist entstanden um Anderen einen kurzen Glücksmoment zu schenken!img_9126

Bitte liebe Geschäftsleute – NACHMACHEN!!!!!!

Ich wünsch Dir ein paar kleine vorweihnachtliche Glücksmomente…

bis ganz bald Servus Deine chri*

 

 

Walk on the moon – wo es begann…

IMG_6003Ich kann mich noch sehr gut an das Buch meines älteren Bruder´s über die Mondlandung 1969 erinnern. Wenn er nicht daheim war, bin ich oft in sein Zimmer geschlichen und habe voll Faszination darin geblättert und mir die Bilder vom Mond, der Raumkapsel Apollo 11, den Astronauten und den ersten Fußabdrücke auf dem Mond angeschaut. Nun viele Jahre später, war es klar, dass ich – wenn  schon in Florida  – unbedingt auch nach Cape Canaveral ins John F. Kennedy Space Center muss.

IMG_5994 Unbedingt wollte ich einmal mit eigenen Augen sehen, von wo aus alle bemannten Raumflüge der USA – zuerst die Apollo-Missionen und von 1981 bis 2011 die Space Shuttles starteten.

Die erste „positive“ Überraschung, die Parkgebühr betrug „nur“ 10 Dollar und der Parkplatz wahr wesentlich übersichtlicher als in den Disney Themenparks. Die Schlange am Ticketschalter, war übersichtlich und Dank vorausschauender „Couponsammlung,“ konnten wir auch hier ein paar Dollar sparen.

DSCF6146Sehr beeindruckend für uns Erwachsene waren gleich zu Beginn der „Rocket Garden“, indem sich einige der damals unbemannten und bemannten Raketen stolz gegen Himmel richten. Informationstafeln an jeder Rakete erklären ihre „Geschichte“…leider war es sehr heiß, und so waren die Kinder mehr an dem Springbrunnen und dem überdachten Kinderspielplatz interessiert.

Insgesamt ist das Kennedy Space Center eher was für die Zielgruppe –  Erwachsene oder Teenager.

IMG_5988Mit kleineren Kindern ist es weniger zu empfehlen, so kam es, dass man fast alle kleineren Kinder der Besucher auf dem Spielplatz  (Children´s Play Dome) antraf, behütet von einem Elternteil, während das andere Elternteil sich in Ruhe umsehen oder sich mit einem ehemaligen Astronauten unterhalten konnte.

IMG_5989Mit den zwei größeren Kindern haben wir dann natürlich auch die „Shuttle Launch Experience“ mitgemacht…die Simulation eines Space Shuttle Startes. Es war ganz gut, aber wenn ich ehrlich bin, war die Simulation im Epcot wesentlich aufregender!

Die Kennedy Center Bus Tour ist für Erwachsene einigermaßen interessant, für unsere Kinder war es sehr langweilig und wir waren gut damit beschäftigt, sie bei der doch langen Busfahrt  – fast 1 Stunde – bei Laune zu halten.

IMG_6007Das Apollo/Saturn V Center ist mehr als sehenswert und beeindruckend für die ganze Familie.

DSCF6183Mal echte „Moonboots“ und Astronautenanzüge sehen, unter den riesigen Raketentriebwerken stehen oder sich darüber wundern wie zerbrechlich ein Mondfahrzeug   in Wirklichkeit ist. Tja und dann gibt´s auch noch echte Mondsteine ;-).

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FAZIT: Ich bin froh, dass ich es hier mal in „echt“ gesehen habe. Für kleine Kinder eher ungeeignet, die mussten halt einfach mit und durchhalten. Etwas enttäuschend war die Busfahrt, ich habe mir erhofft mehr zu sehen…wobei es eigentlich logisch ist, da sich hier seit 2011 nix mehr „neues“ tut, kann man auch keine Aktivitäten auf den Startrampen oder in den Herstellungshallen sehen. Im Kennedy Space Center, fand ich sogar ausnahmsweise den „Gift-Shop“ toll… wir haben gleich mehrere NASA Aufnäher von verschiedenen Missionen gekauft, weil wir uns einfach nicht entscheiden konnten. Das Faschingskostüm für nächstes Jahr ist somit auch schon sicher …Astronaut!

Servus from the „Space“ bis ganz bald Deine chri*DSCF6190

 

Florida – Gatorland ein Hauch von Nostalgie

DSCF6201Wenn man so wie wir ,eh fast direkt daran vorbei fährt, dann ist es ganz nett im Gatorland vorbeizuschauen, ansonsten lohnt es sich nicht unbedingt. Es ist eine Mischung aus kleinem Zoo, Freizeitpark und Tiershow. Es wirkt alles etwas in die Jahre gekommen aber durchaus sympatisch und auch etwas nostalgisch.

Die Babykrokodile fanden die Kinder „niedlich“ und die riesigen Alligatoren, die bei der „Jumpshow“ aus dem Wasser schnellen um ein Stück Hendl zu schnappen, sind schon beeindruckend.

IMG_6016Ganz begeistert waren die Jungs von den „weißen“ Alligatoren, die nur sehr selten sind, da sie in der freien Wildbahn nicht lange überleben. Bei der Alligator-Westling-Show, zeigten sie eher Mitgefühl mit den „armen“ kleinen Alligatoren…genau so wie ich. Der anschließend mögliche „Foto-Event“ war für mich eher mit „fremdschämen“ behaftet…keine Ahnung, wieso jemand ein Foto von sich haben möchte, wie er auf einem kleinen Reptil sitzt, dem das Maul zugehalten wird.

DSCF6203Spaß hatten die Kinder auf dem großen Wasserspielplatz, perfekt um sich vor der anstehenden längeren Autofahrt noch etwas abzukühlen und auszutoben. ACHTUNG: Badehose und Handtuch nicht vergessen!!! Das einzig unangenehme ist der Chlorgeruch, der einen aber fast überall in Florida begegnet, sobald irgendwo Wasser plätschert. Aus Sicherheitsgründen wird gerne übermäßig gechlort um alle Keime abzutöten.

FAZIT: Wenn du es nicht in die Everglades schaffst um Alligatoren zu sehen oder du eh an Gaterland vorbei fährst und einfach etwas Unterhaltung suchst, dann kannst du hier vorbeischaun…unserer Meinung aber nichts, was man gesehen haben muss ;-). Absolut ausreichend für war das „Basiseintrittspacket“, bei der Eintrittserweiterung darf man noch mit dem Zug fahren und die Vogelgehege besuchen…war aber für uns als Zwischenstopp nicht so interessant. Wie in Amerika üblich … sammle Coupon´s um vergünstigte Eintrittspreise zu bekommen. Für das Gatorland findest du in jeder Touristeninfo oder in den Hotelrezeptionen Coupon´s, damit haben wir uns einige Dollar gespart!

Servus bis bald, Deine chri*