Sommer daheim – ein Sommernachtstraum am See

IMG_0252Bislang sind wir vom Sommer wirklich verwöhnt worden… viele tolle Badetage und laue Sommernächte. Da ist es daheim besonders schön ;-)… und gar nicht schlimm, dass wir diesmal nicht auf Reisen sind.

Gestern hatte ich einen verzauberten Abend am See – mein ganz persönlicher Sommernachtstraum, den ich hier unbedingt mit dir teilen möchte.

IMG_0269Dank der sehr kurzweiligen, phantasievollen, witzigen und farbenfrohen Inszenierung der Seebühne Utting am Ammersee , hab ich auch heute noch ein breites Lächeln im Gesicht.

IMG_0259Direkt am Ufer des Ammersees, hat der Kulturverein Utting eine kleine, feine Bühne errichtet. Die Stühle sind super bequem und von jedem Platz aus (freie Platzwahl! – deshalb wenn du mehr Plätze brauchst etwas früher da sein…) hat man einen tollen Blick auf die überwältigende natürliche Kulisse …

Über den spiegelglatten abendlichen See blickt man auf friedlich im Wasser schaukelnde Segelboote, das auf dem Berg thronende Kloster Andechs und die Bergkette.

Unvermutet tauchen Elfen aus dem Wasser auf, ein Bulldog knattert vorbei, ein Käfer Cabrio fährt vor, die Feenkönigin kommt mit einem Boot und leuchtende Augen funkeln in den Bäumen…

Man kann sich selbst ein kleines Picknick mitbringen oder sich zu sehr fairen Preisen vor Ort versorgen. Ein kühles Getränk – z.B. Bier und Radler in den praktischen Bügelflaschen gibts um 2,50€. Natürlich gibt es auch ein gepflegtes Glas Wein oder Sekt. Hungern muss man auch nicht! Die Mitglieder des Kulturvereins schmieren leckeres Brote mit Schnittlauch, Obazdn oder Kürbiscreme und dann gibt es noch die leckeren herzhaften Fischsemmeln, passend zum Seeambiente.

Praktisch ist auch, dass man als Theaterbesucher direkt am See kostenlos auf einer Wiese parken kann – somit keine lästige und nervige Parkplatzsuche ;-).

Solltest du hier im bayerischen „Fünf-Seen-Land“ unterwegs sein … einen sommerlichen Theaterbesuch in Utting am Ammersee kann ich dir nur empfehlen!!!

Servus bis ganz bald, Deine chri*

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Darf ich vorstellen…Flipper´s Enkel

Ich weiß nicht, wer von euch noch die Kinderserie „Flipper“ kennt – ich war ganz vernarrt in den lustigen und intelligenten Delphin und kann heute noch die Titelmelodie. Als Kind hatte ich so einen roten „Klickapparat“ indem man „Diascheiben“ einlegen und durchklicken konnte…wenn man so will die ersten 3D Bilder…natürlich mit der Geschichte von Flipper dem Delphin den jedes Kind gerne als Freund gehabt hätte. Wie es der Zufall nun so will, habe ich zwar nicht Flipper, aber dafür seinen Enkel Pax kennenlernen dürfen und das kam so…

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Immer wieder werde ich in meiner beruflichen Tätigkeit darauf angesprochen, was ich denn von Delphintherapien halte. Viele Eltern erhoffen positive Veränderungen und sind bereit viel Geld und Zeit zu opfern um ihren Kindern Kontakt zu Delphinen zu ermöglichen. Einer der „Hot-Spot´s“ für Delphintherapien ist Florida und so wollte ich, nachdem ich nun schon mal da war, die Gelegenheit nützen mir das mal anzuschauen.  Im Netz finden sich unzählige Angebote, bei denen Kinder und Erwachsene die Möglichkeit bekommen, Kontakt mit Delphinen aufzunehmen. Schnell wird klar, dass es sich dabei wirklich um eine kostspielige Angelegenheit handelt und es scheint, dass in den wenigsten Fällen auch ausreichend auf das Wohlergehen der tierischen Therapeuten geachtet wird.

dscf6647-2Nach längerer Suche, stieß ich dann auf das Dolphine Research Center auf der Insel Marathon. Was ich darüber in Erfahrung bringen konnte, sprach mich dahingehend an, dass dort die Delphine nicht in künstlichen Schwimmbecken sondern in abgegrenzten Bereichen im Meer gehalten werden. Weiter kümmert sich das Dolphin Research Center als non-profit Organisation um verletzte oder schlecht gehaltene Delphine. Somit war die Entscheidung gefallen und ich überzeugte meine Lieben, dass wir unbedingt auf die Keys müssen. So kam es auch dazu, dass ich auf der Insel Marathon zufällig das Seaturtel Hospital entdeckte, darüber habe ich dir ja schon berichtet:-)!

Auf der Homepage  des Dolphins Research Center werden neben einem Besuch auch verschiedene Möglichkeiten Angeboten um diesen bezaubernden Wesen näher zu kommen. Einige erschienen mir etwas sonderbar…ich weiß nicht was jemand davon hat, sich von einem Delphin ein T-Shirt bemalen zu lassen ;-).

Der Chance einmal mit einem Delphin schwimmen zu können und ihm ganz nahe zu komme,  konnte ich dann aber nicht widerstehen. Mein „Geburtstagsgeld“ wurde von mir in einen Dolphine Encounter angelegt. Da wir uns in der absoluten Nebensaison in Florida aufhielten, war es möglich innerhalb weniger Tage einen Termin zu vereinbaren. Die Buchung erfolgt unkompliziert über die Homepage. In der Hauptsaison kann es angeblich Wochen dauern um einen Termin zu bekommen.

Am Tag meines Dolphine Encounters war ich ganz schön nervös, heute sollte ein lang gehegter Kindheitstraum in Erfüllung gehen…

Mit den Eintrittsgeld (Erwachsene 28 $; Kinder zwischen 4 und 12 Jahren 23$) darf man den ganzen Tag im Research Center bleiben. Wir konnten bei der Fütterung und kleinen Trainingseinheiten der Seelöwen zuschauen, zu den unterschiedlich großen Becken gehen und die Arbeit mit den Delphinen bestaunen.

dscf6661img_6245In den Bereichen, wo gerade kein Trainer mit den Delphinen arbeitete kamen die Delphine nach kurzer Zeit angeschwommen, legten sich auf die Seite und beobachteten uns neugierig, schwammen in kleinen Gruppen und ab und zu sprangen sie aus dem Wasser. dscf6765 Es zauberte uns allen ein Dauergrinsen ins Gesicht diesen wunderbaren Tieren so nahe zu kommen.

Toll ist es auch, dass es für Kinder auf dem Gelände einen kleinen Wasserspielplatz gibt und auch die Möglichkeit im Schatten sitzend seine mitgebrachte Brotzeit zu essen.

Als ich dann in meinen Badeanzug schlüpfte und begleitet von einem Delphintrainer auf einer Wasserplattform kniend Pax (den Enkel von Flipper) und seinen Kumpel Talon kennenlernen durfte, war ich wirklich sprachlos. Es ist schon etwas ganz Besonderes einem Delphin so nahe zu kommen und wenn ich ehrlich bin anfänglich auch etwas einschüchternd…sie sind so aus der Nähe betrachtet ganz schön groß ;-). Mit diesen faszinierenden Tieren zu spielen und als highlight auch schwimmen zu dürfen ist ein unbeschreiblich schönes Erlebnis, das ich bestimmt nie vergessen werde.dscf6709

Mein FAZIT: es war ein tolles Erlebnis, das die ganze Familie sehr genossen hat. Der therapeutische Nutzen, den sich viele Familien durch die Arbeit mit Delphinen versprechen, hat sich mir nicht richtig erschließen können. Es ist unumstritten, dass die Begegnung mit diesen wunderbaren Tieren einen sehr hohen Aufforderungscharakter besitzen und besonders für Kinder mit Kontaktschwierigkeiten sehr motivierend wirken. Die Arbeit die ich gesehen habe und auch die Gespräche mit den Trainern, haben mich persönlich aber nicht überzeugen könne zu rechtfertigen, dass sich Familien finanziell so extrem belasten und viele Delphine extra aus finanziellen Interessen und Therapiezwecken in Gefangenschaft gehalten werde. Delphine sind faszinierende und auf viele Menschen fast magisch wirkende Wesen, die aber um ihnen den nötigen Respekt zu zollen meiner Meinung nach  in Freiheit leben sollen!  Wir die wir so fasziniert von diesen Tieren sind, sollten ALLES unternehmen, dass dies möglich ist und sie unbeschwert und sicher durch die Meere schwimmen und uns ab und zu, wenn sie es für richtig halten an ihren Spielen teilhaben lassen. 

Ein fröhlicher Flossenpatscher, Servus bis ganz bald Deine chri*

 

Was Tom Hanks und ich gemeinsam haben – oder I LOVE GREECE – Teil 1…

Dieses Jahr  hatten wir das gleiche Urlaubsziel wie Tom Hanks – auch Madonna oder Leonardo di Caprio sollen hier schon gesichtet worden sein…

NEIN, das war nicht der Grund, wieso wir uns für die kleine griechische Kykladeninsel entschieden haben. Nachdem wir nun ein Schulkind haben und somit an die Ferien gebunden sind, waren wir zunächst etwas planlos – als wir so hin und her überlegt haben, musste ich plötzlich an Antiparos denken. Auf dieser kleinen Insel und auch den benachbarten Inseln Paros, Naxos und Ios, habe ich als ich noch jung und ungebunden war 🙂 mehrere Sommer verbracht. Antiparos war damals eine kleine verschlafene Insel, alles sehr übersichtlich, einfach, entspannt und ruhig. Wir beschlossen den Versuch zu wagen und selbst zu testen, ob meine „Alter Liebe“ immer noch so schön, wie in meiner Erinnerung und auch familientauglich ist.IMG_3562Nach einem Flug von 2,5 Stunden sind wir planmäßig in Athen gelandet. Ich bin beeindruckt von dem tollen neuen Flughafen,  sogar an eine nette liebevolle kleine Kinderbetreuung wurde gedacht. Sehr hilfreich, wenn man noch einige Zeit bis zum Anschlussflug überbrücken muss.IMG_3464

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Unter Vorlage des Bordingpass und eines gültigen Reisedokument,  kann man die Kinder kostenfrei anmelden (das Angebot ist aber auf 7 Kinder begrenzt!). Es gibt für die Kleinsten eine weiche und mit viel Spielzeug ausgestattete Krabbelecke. Für die grösseren Kinder sind eine Kochecke,  unterschiedliche Puzzle, Autos, Puppen, Dinos, Baussteine usw. vorhanden. Die nette Mitarbeiterin macht den Kindern immer wieder Angebote mit ihnen zu basteln oder zu malen. Nach anfänglicher Zurückhaltung basteln unsere begeistert mit. Besonders schön fand ich die Bildergalerie, die von Kindern aus der ganzen Welt immer wieder erneuert wird – momentan ist auch ein Bild von unserem blauen Haus dabei :-).

Schnell sind die drei Stunden bis zum Weiterflug nach Paros vorbei und wir steigen in eine Propellermaschine der griechischen Fluglinie Olympic. Alternativ kann man  auch vom Hafen  Piräus aus mit der Fähre in 4, 5 Stunden nach Paros fahren. Fünfzig Minuten, einen Apfelsaft und ein Schokocroissant später landen wir planmäßig auf dem schnuckligen kleinen Flughafen von Paros.

IMG_3478Es empfängt uns Sonnenschein, eine leichte Brise und ein unglaublich blauer Himmel.

Ab da bin ich voll im Urlaubsmodus und kann gar nicht mehr verstehen, wieso ich sooo lange nicht mehr auf den Kykladen war. Vom Flughafen geht´s für 18 Euro in 15 Minuten kurviger Fahrt mit dem Taxi an den winzigen Hafen Pounta auf Paros. Unser Ziel ist nun schon in Sicht. Antiparos ist nur durch einen schmalen Meeresstreifen von ca. 2 km von  Paros getrennt.

IMG_3482 In nicht einmal 10 Minuten kann man vom kleinen Hafen Pounta auf Paros nach Antiparos übersetzen und landet mehr oder weniger direkt, im Hauptdorf Kastro.  In der Regel fährt die Fähre im Halbstundentakt…nur zwischen 16.30 und 17.30 ist eine Pause.

IMG_0842Jiiipppii wir sind da! Zugegebenermaßen ist die Anreise nicht ganz so bequem, wie wahrscheinlich bei einer Pauschalreise. Da wir aber bislang keine Freunde von Pauschalreisen waren und wir das auch jetzt, mit Kindern nicht komplett ändern wollen,  ist für uns und für unsere Kinder bereits die Anreise ein Teil unseres Urlaubsabenteuers. Bei der Unterkunft sind wir inzwischen dagegen etwas „spießiger“ geworden. Wir haben vorab bereits ein kleines Ferienhaus, etwas außerhalb gebucht. Zu fünft ist es erfahrungsgemäß leider nicht immer leicht, spontan eine passende und bezahlbare Unterkunft zu finden. Einzeln, als Paar oder mit bis zu zwei Kindern ist es kein Problem in der Vorsaison d.h. bis Mitte Juni, auch vor Ort eine nette Unterkunft im Dorf Kastro, etwas außerhalb oder am anderen Ende der Insel in Agios Georgios zu finden. Der Vorteil dabei ist es, dass du dir die Zimmer oder das Haus vorab anschauen kannst und erst dann entscheidest ob es für dich passt.

Kastro das „Hauptdorf“ ist inzwischen ein sehr hübsches „aufgeputztes“ Dorf.

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Ich hatte anfänglich etwas Mühe mich wieder zu orientieren…besonders der in meiner Erinnerung so prägnante Dorfplatz mit dem riesigen Eukalyptusbaum unter dessen Schatten, in den 90iger Jahren, nur ein paar ältere Griechen beim Karten spielen  auf wackligen Holzstühlen saßen, ist nun umsäumt von schicken Cafes und Bars. Aber im Mai/Juni  ist es noch sehr ruhig und das Dorf steckt teilweise noch im Dornröschenschlaf.

IMG_0675 Überall wird gemalert, gefegt und poliert…das Dorf bereitet sich auf den Beginn der Hauptsaison vor. Alle paar Tage sind mehr Läden, Bars und Cafes geöffnet.  Ab Mitte-Ende Juni ist die Insel inzwischen besonders bei den Skandinaviern sehr beliebt und es gibt viele sehr blonde, sehr schöne Menschen und viele Kinder die durch die Gassen schlendern und den griechischen Sommer genießen.

DSCF3787Auch das Kastell eine alte Befestigungsanlage aus dem Jahr 1440 wurde inzwischen renoviert, frisch gestrichen ist teilweise bewohnt und auch für die Kinder sehr beeindruckend.

IMG_3710Das Dörfchen ist ideal mit Kindern. Die Hauptgasse mit vielen LOKALEN, kleinen Boutiquen, Lebensmittel- und Souvenirlädchen, Bäckereien, Cafes, Eisdielen, der Post, Frisör und und und ist eine „Fussgängerzone“. Nur ganz selten verirrt sich mal ein Fahrrad oder ein Moped in die engen Gassen. Die Kinder können ohne Sorge frei laufen. In höhe der leckeren Taverne yorgis befindet sich vor der örtlichen Grund- und Mittelschule ein großer Spielplatz mit mehreren Rutschen, Wippen, Klettergerüst und Schaukeln, auf denen sich, bis spät abends, Kinder in der lauen Abendluft austoben können. Wie schon erwähnt gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten nett zu sitzen und auch lecker zu essen. Neben dem leckeren Souflaki bei der Taverne 5F, solltest du auch unbedingt bei Zorbas zum Fisch essen gehen (falls er auf hat 🙂 ). Dies ist absolut kein Touristenlokal, auch wenn der Name es vermuten lassen würde.  Alles dort ist etwas schräg und unkonventionell (genau wie ich es mag 🙂 ) und es gibt dort den frischesten Fisch überhaupt. Die Taverne ist von der Hauptgasse etwas nach hinten versetzt, gleich wenn du vom Hafen die erste Gasse rechts gehst – es gibt leider kein Namensschild oder sonst einen Hinweis, dass es sich hier um eine Taverne handelt . Wenn geöffnet ist – offizielle Zeiten gibt es nicht- hängen Oktopusse und Makrelen zum trocknen vor dem Lokal. Später werden diese gegrillt und schmecken zum „niederknien“! Schon in der früh „stept hier oft der Bär“ die örtlichen Fischer haben den Schlüssel und wenn sie vom Meer zurückkommen, treffen sie sich dort für das erste Kartenspiel des Tages und versorgen sich selbst aus der Küche und dem Getränkelager. Als Dank, bekommt Zorbas immer den besten Fang des Tages, wenn er mag. Ach ja und sein Retsina ein Traum!

Ein Besuch im Dorf macht allen Spass. Auch die Kinder genießen es durch die engen Gassen zu flanieren, die Angebote der kleinen Läden zu erkunden, noch ein Eis zu lutschen oder Mama und Papa zu überreden, einen Kescher zum Fischlein fangen zu kaufen. Müde und glücklich geht es dann nach einem Fußmarsch unter dem Sternenhimmel,  zurück ins gemütliche Ferienhaus.

In der Hafenstrasse gibt es mehrere Anbieter, die Motorroller, Fahrräder, Quads oder auch ein Auto vermieten. Gleich am ersten Tag auf Antiparos habe ich mir einen kleinen Roller mit „Körbchen“ bei Dimitris rent a bike geholt.  Da ich ihn die ganzen zwei Wochen zum einkaufen nützen werde, hat er mir einen guten Preis gemacht und auch sonst kann ich ihn sehr empfehlen…ein netter, freundlicher und zuvorkommender Kerl.

IMG_3680Mit meinem kleinen Roller wird die tägliche morgendliche Fahrt  zum Bäcker und auf den Gemüsemarkt für mich zum Genuß… blauer Himmel, blaues Meer und die  mit Kräutern geschwängert kühle Morgenluft! Oft kommt er auch zum Einsatz, um mal zwischendurch ein Eis zu holen oder ein leckeres Gyros/Souvlaki Pita to go bei F5.IMG_3561Diese kleine Taverne (gegenüber der Post!) mit Gyrosstand gab es schon in den 90igern. Der Chef ist noch der selbe und sein Pita-Souvlaki schmeckt immer noch so sensationell gut wie in meiner Erinnerung. Die Zwiebeln und Tomaten kommen aus seinem Garten und immer ist er und seine Frau für einen kleinen Ratsch zu haben und für die Kinder gibt es ein Bonbon um die Wartezeit zu verkürzen.

Die Tage verbringen wir am Meer und dazu gibt es  hier wahrlich viele verschiedene Möglichkeiten. Für Kinder sind die Strände am geeignetsten, bei denen man weit ins Wasser laufen kann und es wenig Wellen gibt. Sehr wichtig finde ich auch ausreichend Schatten. Strände die diese Kriterien erfüllen, gibt es auf Antiparos einige – somit ein Kindermeerplanschparadies. Hier eine kleine von uns getestete Auswahl:

IMG_3709Die Strände Psaraliki I und II sind vom Dorf Kastro in wenigen Minuten leicht zu Fuß zu erreichen. Diese Strände sind gesäumt von schattenspendenden Bäumen (Tamarisken).

IMG_3708Wer gerne etwas „Luxus“ hat, kann sich dort Liegen mieten und sich vor Ort mit kühlen Getränken und Eis eindecken.  In der Hauptsaison ab Juli gibt es auch Kajaks zu leihen. Mich persönlich stört der große mit Schilf bewachsene „Wassertümpel“ hinter den Stränden etwas, aber das muss jeder für sich entscheiden.

DSCF3750Der Strand am Camping Antiparos finde ich auch sehr schön, weil man sich zwischen den Büschen kleine schattige private Ecken suchen kann. Dabei ist aber zu erwähnen, das der Bereich dort ein ausgewiesener FKK Bereich ist und in der Hauptsaison gerne auch von einigen FKKlern besucht wird. Toll ist es für größere Kinder, dass man von diesem Strand durch eine Furt auf die kleine unbewohnte Insel Diplio gelangen kann. Dieses Abenteuer ist aber nur mit Badeschuhen und für Kindern, die wirklich sicher schwimmen können, zu empfehlen.

IMG_3629Die Strände Soros und Agios Georgios sind wunderschön, aber leider gibt es dort fast keinen Schatten. Mit insbesondere kleinen Kindern, finde ich das schwierig. Man kann sich zwar mit einer Strandmuschel und Sonnenschirm behelfen, aber das ist für mich persönlich dann schon wieder zu viel „Schlepperrei“.

DSCF3491Livadi, ein Strand an der Westküste beeindruckt durch ein paar Klippen und Wellengang. Die Kinder lieben es, vor den Wellen wegzuspringen und Steine ins Wasser zu werfen. Zum schwimmen finden wir den Strand mit Kindern nicht so geeignet. Zum spielen und „Meeresschätze“ sammeln (leider auch viel Plastik!) ist er auf jeden Fall einen Besuch wert.

In der Nähe unseres Ferienhauses gibt es einen kleinen Strand an der Taverne Perigiali – für uns der perfekte Strand. Wir erreichen ihn schnell zu Fuß, das Wasser ist flach, der Strand Sandburgen geeignet  und es gibt schattenspendende Tamarisken. Weiterer Pluspunkt, das leckere Essen. Jeden Tag überrascht  uns  Karula mit neuen leckeren Kreationen und nach einigen Tagen fühlen sich unsere Kinder und auch wir, wie im „griechischen Himmel.“

So für heute genug…was wir noch so erlebt, gesehen und getestet haben dann demnächst…

Servus bis ganz bald Deine chri*

 

Warum ein „richtiger“ Badestrand manchmal doch ganz gut ist…

Endlich Sommer –  da ist es eigentlich daheim an den Seen am schönsten. Am Wochenende und besonders heute bei den Temperaturen sind die Badeplätze aber an meinem „Lieblingssee“, dem Wörthsee, bumvoll...

Die Kinder wollten aber heute verständlicher Weise unbedingt in den See – gut, dass ich einen „Geheimplatz“ habe, da ist sogar am Wochenende noch entspanntes pritschln im See möglich. Also Kinder eingepackt und ab an den See. Gibt es bei dem Wetter was besseres?

IMG_3832 Meine völlige Glückseligkeit wurde leider jäh unterbrochen…„Mama, ich muss ganz dringend Stiiiinkie!“ Tja, das Problem an meinem geheimen Platz ist, dass es da weit und breit kein Klo gibt, weshalb ich meine Kinder vorher immer nötige daheim noch einmal auf´s WC zu gehen…hab ich heute vergessen!

So stand ich im türkisschimmernden Wasser umringt von zwei glücklich plantschenden, einem schreienden Kind und war nur RATLOS…oh wie sehr wünschte ich mir jetzt einen Kiosk mit Klo!

Was tun?

Kinder einpacken und heimfahren – dauert zu lange, Eimer oder Plastiktüte habe ich auch nicht dabei, unbewohntes Gelände mit Busch, Baum oder hohem Gras …Fehlanzeige! So weit das Auge reicht, trotz des Bilderbuchbadewetters, nur ein verwaister Badesteg mit dazugehöriger Villa nach dem anderen. Es ist wirklich manchmal traurig, dass vielen Menschen nur darum geht, ein Haus am See zu besitzen…wirklich nützen tun es nach meinen Beobachtungen, tatsächlich die wenigsten – leider ein weit verbreitetes Phänomen im Landkreis Starnberg :-(.

In einem alten Häuschen – von dem ich immer dachte, dass es bestimmt bald abgerissen wird und das so wohltuend aus den durchgestylten Villen hervor sticht, sah ich ein junges Pärchen im Garten stehen. Ich möchte nicht wissen, was sie sich gedacht haben, als ich mit meinen drei Kids im Schlepptau, durchs Wasser zu ihnen rüber gespurtet kam . Als ich ihnen die Situation kurz erklärte, waren sie zunächst etwas verdutzt aber dann super hilfsbereit. Es gab nicht nur ein Klo, sondern auch noch eine kleine Führung durch das kleine alte Haus, das immer noch teilweise im Originalzustand von ca. 1929 ist. Ich liebe alte Häuser und so hat es mich sehr gefreut, dass sie vorhaben, das Haus nur etwas in Stand zu setzen, aber es eigentlich so belassen wollen,  wie es ist.

Wieder zurück im Wasser, kam auch die Glückseligkeit zurück…kühles Seewasser,  lachende plantschende Kinder und die Begegnung mit netten, hilfsbereiten Menschen, die ihr Glück ein altes verwunschenes Haus am See zu haben schätzen…PERFEKT!

In diesem Sinne…noch ein perfektes restliches Sommerwochenende – genießt es!!!!

Servus bis ganz bald Deine chri*

Mein Fenster zum Meer

Der Sommer macht gerade eine Pause und bei mir schleicht sich eine kleine „Nach-Urlaubs-Depression“ an…der Moment um mir mein eigenes Fenster zum Meer zu gestalten…

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das bezaubernde, schillernde Glasmeeresgetier habe ich schon vor längerer Zeit bei BUTLERS gekauft. Einfach weil sie mir so gut gefallen haben – ohne Plan, was ich denn damit machen könnte. Mit ein bissal Angelschnur schwebt es nun in meinem Küchenfenster und ein paar meiner Strandschätze werden in dem alten Kastenfenster auch noch schön inszeniert ;-).

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IMG_3848Und schon geht´s mir besser – beschwingt durch meinen Blick ins Meer – stehe ich jetzt auch gerne in der Küche und backe für meine Süßen und ihren Nachmittagsbesuch einen Berg Pfannkuchen…

Grüße von Neptun, Arielle, Nemo, Flipper, Free Willy und natürlich mir 😉

Servus bis ganz bald Deine chri*