persönliches Babygeschenk – von Kind zu Kind

IMG_0334Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich finde es echt schwierig für das frischgeborene Baby einer lieben Freundin oder eines lieben Freundes ein passendes Geschenk zu finden.

Am Anfang werden die frischgebackenen Eltern meist mit Minibabykleidung, Badehandtüchern, Quitscheentchen, Babyrasseln, Kuscheltieren und Spieluhren überhäuft und wenn es nicht der erste Nachwuchs ist, hat man eh schon ALLES für die ersten Monate.

Seit meine eigenen Kinder jetzt etwas größer sind, habe ich für uns zum „beschenken“ eine schöne Lösung gefunden, die sehr gut ankommt und die ich gerne mit dir teile.

Neben dem obligatorischen kleinen Babyspielzeug, gibt es von uns ein ganz individuell für das kleine Wunder gebastelte Babygeschenk von den Kindern… ein Namensbild…perfekt um es an die Tür zu hängen, über das Babybett, den Wickeltisch oder einfach als Wanddeko.

IMG_0225Alles was du dazu brauchst, ist eine Leinwand, Acrylfarbe, Pinsel, Wasserbecher, nach Geschmack etwas Glitzersteinchen, Malerkittel, kreative Kinder und etwas elterliche Unterstützung zum vorzeichnen der Buchstaben.

 

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Ich bin immer wieder überrascht, was für tolle Ideen Kinder so haben und mit wieviel Spaß, Ernsthaftigkeit und Ausdauer sie die Leinwand bemalen.

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Ein besonderer Moment ist es dann, wenn sie das Geschenk für das Baby überreichen und sie sehen, dass sie mit ihrem „Selbstgemachten“ wirklich Freude schenken.

Vielleicht ist das Namensbild ja auch was für deine nächste Babywellcomeparty 😉

Viel Spaß beim gemeinsam malen …Servus bis bald Deine chri*

Sommer daheim – ein Sommernachtstraum am See

IMG_0252Bislang sind wir vom Sommer wirklich verwöhnt worden… viele tolle Badetage und laue Sommernächte. Da ist es daheim besonders schön ;-)… und gar nicht schlimm, dass wir diesmal nicht auf Reisen sind.

Gestern hatte ich einen verzauberten Abend am See – mein ganz persönlicher Sommernachtstraum, den ich hier unbedingt mit dir teilen möchte.

IMG_0269Dank der sehr kurzweiligen, phantasievollen, witzigen und farbenfrohen Inszenierung der Seebühne Utting am Ammersee , hab ich auch heute noch ein breites Lächeln im Gesicht.

IMG_0259Direkt am Ufer des Ammersees, hat der Kulturverein Utting eine kleine, feine Bühne errichtet. Die Stühle sind super bequem und von jedem Platz aus (freie Platzwahl! – deshalb wenn du mehr Plätze brauchst etwas früher da sein…) hat man einen tollen Blick auf die überwältigende natürliche Kulisse …

Über den spiegelglatten abendlichen See blickt man auf friedlich im Wasser schaukelnde Segelboote, das auf dem Berg thronende Kloster Andechs und die Bergkette.

Unvermutet tauchen Elfen aus dem Wasser auf, ein Bulldog knattert vorbei, ein Käfer Cabrio fährt vor, die Feenkönigin kommt mit einem Boot und leuchtende Augen funkeln in den Bäumen…

Man kann sich selbst ein kleines Picknick mitbringen oder sich zu sehr fairen Preisen vor Ort versorgen. Ein kühles Getränk – z.B. Bier und Radler in den praktischen Bügelflaschen gibts um 2,50€. Natürlich gibt es auch ein gepflegtes Glas Wein oder Sekt. Hungern muss man auch nicht! Die Mitglieder des Kulturvereins schmieren leckeres Brote mit Schnittlauch, Obazdn oder Kürbiscreme und dann gibt es noch die leckeren herzhaften Fischsemmeln, passend zum Seeambiente.

Praktisch ist auch, dass man als Theaterbesucher direkt am See kostenlos auf einer Wiese parken kann – somit keine lästige und nervige Parkplatzsuche ;-).

Solltest du hier im bayerischen „Fünf-Seen-Land“ unterwegs sein … einen sommerlichen Theaterbesuch in Utting am Ammersee kann ich dir nur empfehlen!!!

Servus bis ganz bald, Deine chri*

I love Greece – Antiparos update Nr. 1…

Früher als Kind bedeutete Urlaub fast ausnahmslos, ein bis zwei Wochen in der kleinen Pension von Frau Morandell in Südtirol. Für meine Eltern und auch für uns Kinder war es wie daheim, halt nur woanders…😊.  Als wir noch jünger waren, fand ich es eigentlich ganz gut – später als Teenager nur blöd!

Damals habe ich mir geschworen, wenn ich mal erwachsen bin und selber entscheiden kann, fahre ich nicht immer an den gleichen Ort – ist doch voll langweilig und spießig!

Jetzt einige Jahre und drei Kinder später mach ich´s nun doch !

Wieder sind wir auf Antiparos…und mit Sicherheit nicht das letzte Mal ;-)!

Sofort fühlen wir uns wohl und „daheim“  – wir freuen uns auf unseren Hausstrand, die Mühle, das leckere Essen bei Karula und einen Besuch in der Tropfsteinhöhle…

IMG_9949Schon beim Anflug auf Paros, als wir aus der Luft Antiparos entdecken, breitet sich ein wohliges Gefühl aus. Sobald wir mit der Fähre im Hafen von Antiparos ankommen beginnt sofort der Urlaub!

Wie meine Eltern schon wussten, besonders mit Kindern hat es wirklich Vorteile öfter an den selben Ort zu fahren… wieso immer was „neues“ suchen, wenn es doch für ALLE gerade perfekt ist?!

Aber sogar auf so einer kleinen Insel gibt es immer wieder was zu entdecken – um dich daran teilhaben zu lassen, hier mein persönliches „Inselupdate“

Meine aktuelle Lieblingstaverne

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Die kannst du gar nicht übersehen, denn sie befindet sich direkt am Hafen gegenüber der Fähranlegestelle und neben der Kirche.

Das Preis/Leistungsverhältnis ist wirklich mehr als fair! Hier sitzt du auf den ursprünglichen typisch griechischen Holz/Strohstühlen in fröhlich bunten Farben, „Schickimicki-style“ hat hier zum Glück  noch nicht  Einzug gehalten. Auf den Holztisch kommt als Tischdecke einfach  braunes Packpapier, deine Bestellung schreibst du selber auf einen Block, lokalen Wein gibt es in den traditionellen bunten Alukaraffen und alles bestellte Essen wird in die Mitte gestellt, damit sich jeder von ALLEM was nehmen kann.

IMG_9909IMG_9910Der gekochte Oktopus in Essig, die gefüllten Tomaten und Paprika und das Moussaka sind ein Gedicht! Also wenn du auf Antiparos kommst,  hier bist du richtig wenn du gute einfache und schnörkelfrei griechische Küche magst!!!!

OFF ROAD – mit dem Quad, ein Spaß nicht nur für die Kids

DSCF2680Den südwestlichen „Zipfel“ von Antiparos hatten wir bislang noch nicht so richtig erkundet, die steinige Piste dort ist für ein Auto nicht unbedingt zu empfehlen. Bei Dimitri rent a bike haben wir uns um auf Entdeckungsreise zu gehen,  deshalb neben unseren Roller, für einen Tag ein Quad ausgeliehen. Mit dem Quad ist es ein riesiger Spaß über die Staubpiste bis ans südliche Ende der Insel zu düsten und ist gut mit Kindern zu machen. Du biegst von der „Hauptstraße“ links ab in Richtung Soros. Zunächst kommst du an dem inzwischen sehr schick gewordenen Strand Soros vorbei.

IMG_9894Hier kannst du dir, falls du mehr auf Luxus stehst, direkt am Strand eine Liege mieten oder dir in der stylischen Strandbar einen gepflegten Cocktail und ausgewähltes Seafood gönnen.

Halte dich links, nachdem du an einigen direkt am Meer gelegenen Ville vorbei gefahren bist, beginnt die dirt road und der etwas abenteuerliche Teil.

IMG_9886 Vorbei an spektakulär türkisen Badebuchten, gelangst du dann am Ende der Insel zu einer kleinen traumhaft am Meer gelegenen Kirche.

DSCF2696Ein wirklich magischer Ort!!!

DSCF2711 Einzig traurig ist auch hier,  wie fast überall die zunehmende Verschmutzung durch angeschwemmtes Plastik.

 home made – Insel Steckerleis – so lecker!

IMG_9939Am Kiosk unten im Hafen, aber auch in fast jedem kleinen Supermarkt auf der Insel kannst du die Kinder und dich mit Eis versorgen… neben den „üblichen“ Magnum Callippo, Kaktus, BumBum gibt es auch noch einige griechische Kreationen. Bislang waren wir damit mehr als glücklich ;-).

Seit wir aber das unglaublich leckere Inselsteckerleis entdeckt haben, ist Antiparos noch schöner geworden. Solltest du auf der Insel sein lass es dir nicht entgehen!

IMG_9919Die kleine Bäckerei (auf der linken Seite in der Hauptgasse vom Hafen kommend – zwei Häuser nach dem kleinen Eisenwarenladen) verkauft selbstgemachtes  Steckerleis aus  lokaler Milchproduktion. Die Geschmacksrichtungen ändern sich immer mal wieder, unsere „Lieblinge“ waren Minze, weiße Schokolade, Erdbeere, SchokoSchoko.

Weil das Eis nicht so groß ist, kann man gut gleich zwei nehmen.  Abgerechnet wird nach Gewicht, so kommt man pro Eis durchschnittlich auf ca. 0,60 Cent – mehr als fair!!!

Ganz bald erzähl ich dir noch von unserem Abenteuer auf der unbewohnten Pirateninsel und unseren Tagestrip nach Paros… bis dahin…

Kalimera  und Servus bis ganz bald Deine chri*

 

A Cowboyday at Jacob´s Ranch Utah /USA

DSCF8434-2Wenn man  im Cowboyland unterwegs ist, lässt es sich gar nicht verhindern, dass der Wunsch aufkeimt einmal ein richtiger Cowboy (oder Cowgirl) sein zu dürfen. Entlang unserer Reiseroute gab es immer mal wieder die Möglichkeit für Trailrides oder Kindercowboyprogramme – aber bislang war das soweit für meinen Geschmack nichts.

Ok, Ok ich bin natürlich auch etwas kritisch, erstens ist es mir wichtig, dass ich das Gefühl habe, dass die Pferde gut behandelt werden. Zweitens war ich selbst vor einigen Jahren für mehrere Monate in Oregon auf einer Working Cattle Ranch als „Cowgirl“ und wollte für meine Kinder einen soweit wie möglich „autentischen“ Cowboytag. Zufällig sind wir dann an Jacobs Ranch vorbeigekommen, die praktisch genau gegenüber „unseres“ Campingplatzes (Zion River Resort) lag. Nachdem wegen des „Memorial day´s“ eine Mindestbuchunszeit von 3 Tagen bestand, war genug Zeit an einem Ort.

Zunächst habe ich mir die homepage von Jacob´s Ranch angeschaut und musste schon etwas schmunzeln.  Nachdem ich dann mehrmals mit  Jackson (Besitzer) telefoniert hatte….ein sehr beschäftigter Mann, der sehr gerne und blumig redet 😉 …und ich mir die Pferde auf der Koppel angeschaut habe, dachte ich mir es ist einen Versuch wert. Da laut Jackson geplant ist den ganzen Tag mit und auf den Pferden zu verbringen und es dabei nicht nur ums auf´s Pferd draufsitzen und losreiten gehen soll, haben wir uns trotz des ganz schön heftigen Preises von 180 $/pro Person für einen Cowboytag  auf Jacob´s Ranch entschieden.

Am nächsten Tag um 9.00 Uhr stand die ganze Familie vor dem „Gate“ der Ranch. Wir und noch ein 8jähriges Mädchen mit Vater aus Las Vegas und ein Ehepaar aus Oregon wurden von Kly begrüßt.

DSCF8440Die Kinder waren total fasziniert – ein Cowboy wie aus ihren Träumen…Stiefel, klirrende Sporen, Patronengürtel, Revolver, Cowboyhemd und natürlich Cowboyhut. Schon etwas „Show“ – irgendwie muss sowas ja fast auch sein – aber ein sehr netter ruhiger Typ.

DSCF8439Der Tag begann damit, die Pferde von der Koppel nach oben in den „paddock“ zu treiben.

Immer wieder ein tolles Bild eine galoppierende Pferdeherde.

Anschließend wurde jedes einzelne Pferd kurz vorgestellt… Name, besondere positive aber auch herausfordernde Eigenschaften. Sehr nett gemacht, da man nicht einfach ein Tier „zugewiesen“ bekam, sondern ein für sich „passendes“ Pferd aussuchen konnte.  Bis zu dem Zeitpunkt war sich mein noch weniger pferdeerfahrener Sohn nicht sicher, ob er wirklich beim Cowboytag mitmachen wollte.

DSCF8485 Nachdem er dann aber „Ranger“, einen Apfelschimmel, kennengelernt hatte, wollte er unbedingt auch als Cowboy auf einem Pferd sitzen. Somit waren wir nun drei aus der Familie, die den ganzen „Cowboytag“ der ca. 7 Stunden dauern sollte, mitmachen wollten…wie sich rausstellte war es dann ein bissal länger – aber dazu später mehr.

DSCF8461Nachdem sich mein anderer kleiner „Cowboy“, Blue Eye, ein richtig schön weiß-braun geschecktes Cowboypferd und ich mir ein dunkelbraunes Quarterhorse mit Namen Dollar ausgesucht hatte, konnten wir ersten Kontakt zu „unseren“ Pferden aufnehmen, indem wir sie zum Bürsten zum Putzplatz führten.

DSCF8490Unser jüngstes Kind, half mir mit großer Begeisterung Dollar auf „Hochglanz“ zu bringen.

DSCF8494Besonders für die Kinder, aber auch für mich immer wieder toll und faszinierend, war das anschließende „Join up“ mit dem jeweilig „eigenen“ Pferd im Roundpin. Durch ein paar einfache, aber sehr effektive Übungen lernt man die Führung zu übernehmen und das Pferd hat die Möglichkeit sich auf „seinen Menschen für den Tag“ einzustellen.

DSCF8525Besonders berührend war der Moment, als dann das jeweilige Pferd der Kinder auf sie zukam und wie ein Schoßhündchen ohne Führstrick hinter ihnen herlief.

Die Jungs waren so stolz! Es war schön, zu sehen, wie sie nur so vor gesundem Selbstbewusstsein strotzten.

Dann kam der „formelle“ Teil, in Utha ist es anscheindend Gesetz, dass jegliche Haftung und Verantwortung bei den „Teilnehmern“ liegt d.h. kurz und knapp, sobald du die Ranch betrittst haftest du…egal was passiert. Dass dir das auch klar ist, musst du noch ein Formblatt unterschreiben, indem auf sehr „beruhigende Weise“ immer wieder darauf hingewiesen wird, dass es beim Umgang mit den Pferden oder beim Reiten auch zu Todesfällen kommen kann. Ab da stand für mich fest, dass ich auch trotz massiven „Protest“ meiner Minicowboys darauf bestand, dass sie statt der coolen Cowboyhüte,  Helme tragen mussten – ich kann euch sagen, darüber war ich dann im nachhinein sehr froh!!!!

Nun gings ans Satteln, auftrensen und befüllen der Satteltaschen mit den mitgebrachten Wasserflaschen und Sandwiches. Für die unerfahrenen Reiter, demonstrierte Kly wie man mit Cowboysattel auf- und absteigt, er uns eine „Helfer“ stellten die Steigbügel in der richtigen Länge ein und erklärte wie man die Zügel halten sollte. Auf dem Reitplatz hatte man dann die Gelegenheit sein Pferd noch besser kennenzulernen und verschiedene Gangarten auszuprobieren. Die Jungs machten das soweit ganz gut, da zeigte sich, dass sie nicht das erste mal auf einem Pferd saßen. Jackson – der Besitzer der Ranch behauptet zwar, dass er JEDEN, egal ob er jemals auf einem Pferd gesessen habe oder nicht, an einem Tag alle Gangarten auf einem Pferd beibringen könne…da bin ich etwas skeptisch…aber ehrlich gesagt, ab dem Moment indem du die Ranch auf dem Pferderücken verlässt, bleibt dir gar nichts anderes übrig 😉 als es zu „können“.

IMG_0082Die erste Reitetappe führt über eine  kleine Straße, dann auf einem sandigen Weg zunächst an einem kleinen Fluss entlang und später durch den Fluss. Die Pferde genoßen es sichtlich im kühlen Wasser zu plantschen und ausgiebig zu trinken. Die ersten 1,5 Stunden ritten wir durch das Flusstal und man konnte sich immer besser mit seinem Pferd anfreunden. Ein Reiter überschätzte sich etwas und er bekam nach einem Galopp sein Pferd nicht mehr in den Griff. Ein junges Mädchen, das als „professionelle“ Unterstützung für die Kinder mitgekommen war, wollte helfen und galoppierte unbedacht hinterher, übersah einen tiefhängenden Ast und prallte mit voller Wucht dagegen, wurde vom Pferd geschleudert und das Pferd überschlug sich. Ein großer Schreckensmoment, zum Glück fiel das Pferd nicht auf das Mädchen und so hatte sie „nur“ eine blutende Wunde an der Stirn und wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung. Ihr Pferd rappelte sich wieder auf und stürmte völlig verstört an den Pferden der Kinder vorbei. Dadurch gerieten diese in Panik und galoppierten ebenfalls los. Ich sah nur noch eine Staubwolke…

Direkt mit „Speed“ hinterherzugaloppieren, hätte nur dazu gefüht, dass die Pferde mit den Kindern schneller laufen…somit wartete ich kurz und versuchte ihnen langsam galoppierend zu folgen. Nach gefühlt „unendlich“ und in Warheit ca. 15 Minuten später fand ich die Jungs breit grinsend und quitschvergnügt auf ihren Cowboypferden sitzen.

IMG_0072Nachdem dann alle Pferde und Reiter wieder eingesammelt und das Mädchen mit Pflaster erstversorgt war, mussten wir noch eine zeitlang am Fluß entlnag reiten, bis wir an eine Stelle kamen, an der Jackson den wir mit Funkgerät kontaktierten, das verletzte Mädchen mit dem Pickup abholen konnte.

IMG_0094Nach einer Pause unter schattigen Bäumen am Fluß, ging es weiter. Erst jetzt begann der „abenteuerliche“ Teil des Ritt´s ;-). Die Landschaft war atemberaubend, die Steigungen die wir hinaufgaloppierten, die schmalen Pfade entlang der Canyons und die steilen Abhänge die wir mit den Pferden runterkletterten verschlugen mir aus Sorge um meine Kinder manchmal den Atem. Ich wußte zwar auf die Trittsicherheit der Pferde kann man sich verlassen, aber das hier war definitiv schon ein ziemlich realitätsnahes Cowboygelände und nicht zu vergleichen mit einem netten Ausritt daheim in Bayern. IMG_0141Was soll ich sagen, die Jungs wuchsen über sich hinaus, sie standen wie „alte“ Cowboys in den Steigbügeln und galoppierten die steilsten Hänge hinauf und wie man sich am besten auf dem Pferderücken hält wenn das Pferd einen steinigen, rutschigen Abhang hinunterkletter hatten sie auch schnell heraus. Kein einziges Mal hörte ich jammern oder motzen obwohl es sehr heiß und staubig war.

IMG_0146Als wir fast 10 Stunden später, zurück auf die Ranch kamen, waren die Jungs fix und fertig aber unglaublich glücklich und stolz! Dann auch noch von einem „echten“ Cowboy Komplimente zu bekommen, weil sie sich den ganzen Tag so gut „geschlagen“ haben  war für sie unglaublich und ih breites Grinsenüberstrahlte allen Staub und Dreck ;-).

IMG_0160Trotz aller Müdigkeit wurden noch gemeinsam abgesattelt und die Pferde versorgt. Nachdem wir uns ausgiebig und schweren Herzens von „unseren“ Pferden verabschiedet hatten, entließen wir sie auf die Weide.

IMG_0177Todmüde, dreckig, staubig und im Cowboygang ging´s zurück auf die andere Straßenseite  – auf unseren Camingplatz.

FAZIT: Soweit es für einen Tag möglich ist, meiner Meinung nach authentisches Cowboyreitfeeling. Schön ist es, dass man sich „sein“ Pferd aussuchen kann und es auch vor dem Reiten besser kennenlernt. Wenn ALLES gut geht,  tolle Erfahrung für die Kinder, die auf jeden Fall ihr Selbstvertrauen „puschen“. Aus Sicht des „besorgten Muttertier´s“ – ohne Reitkappen wäre ich mit Sicherheit einem Herzinfarkt erlegen, so bin ich ledichlich abwechseln fast 1000Tode gestorben und vor Stolz geplatzt. Solltest du auf deiner USA Reise den Zion National Park auf deiner Route haben, dann „gönn“ dir einen Tag Cowboyfeeling – die Kinder sprechen heute noch darüber!

Solltest du dich dafür entscheiden…hier ein paar Dinge, die du unbedingt dabei haben solltest!!!!!!!!

Wasser, Wasser, Wasser,  Wasser, Wasser, Wasser!!!!!

  •                        Sandwich´s
  •                        Sonnencreme
  •                        Sonnenbrille (Staub&Sonne)
  •                        Lange Hose
  •                        Hemd oder luftiges langarmiges Shirt
  •    Schuhe über die Knöchel, wenn du das nicht hast – wenigsten      lange dickere Socken!
  •                        Halstuch als Staubschutz
  •                        Kleines Verbandset
  •                        Hut mit Kinnband, Kopftuch

 

Yee haw und Servus bis ganz bald Deine chri*

Leckeres „Mitbringsl“ zur spontanen Grillparty

Nach dem erneuten Wintereinbruch der letzten Tage ist es umso unglaublicher, dass es nach dem Schneegestöber gestern, heute plötzlich so warm ist … April, April, der macht was er will :-).

So entstand bei  Freunden von uns die Idee zum „Spontangrillen“ …

Zum Glück fanden sich in meinem Gefrierfach noch ein paar Würstl, aber sonst schaute es in meinem Kühlschrank nicht gerade üppig aus.

IMG_9514Gut, dass ich beim Sonntagssemmelfrühstückeinkauf beim Bäcker meines Vertrauens, noch Brot vom Vortag fand. Mit wenigen  Zutaten und kleinem Aufwand, konnte ich dieses  „Zupfbrot“ machen – das perfekte „Mitbringsl“ für jede Party und sooooo lecker!!!

Du brauchst:

  • 1 Laib Brot (gerne auch vom Vortag, das macht gar nix ;-))
  • Kräuterbutter und/ oder Knoblauchbutter – selbstgemacht oder bereits fertig
  • Käse – was der Kühlschrank noch hergibt (Emmentaler und sonstigen Käseaufschnitt)
  • 1 großes Messer

So wird´s gemacht:

  1. Den Laib Brot mit dem Messer im Abstand von ca. 1 cm einschneiden, dann auch noch von der anderen Richtung – es entsteht ein kleines „Würfelraster“.IMG_9510
  2. In die entstandenen „Spalten“ Kräuterbutter, Knoblauchbutter und ein paar Kräuter tief einstreichen.IMG_9513
  3. Käsestreifen in die Spalten stecken.
  4. Brot für ca. 10 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Backofen – das kannst du auch erst beim „Gastgeber“ machen…damit es noch schön warm ist.

IMG_9516Fertig – jetzt kann jeder sich bedienen und sich was vom Brot „abzupfen“ 😉

Es durftet herrlich und schmeckt einfach wunderbar!

Happy „grilling“ …

Servus bis ganz bald Deine chri*

lustige Häschendeko – last minute Bastelei

Verregneter Karfreitag – nach einer Woche Osterferien, Wind, Regen und kalten Temperaturen war es heute nötig ein kleines „Kinderbeschäftigungsprogramm“ zu bieten. Nachdem ich,  wie immer mit meinen Vorbereitungen – somit auch für Ostern – knapp dran bin ;-)…haben wir am Vormittag dem Osterhasen ein bissal unter die Arme gegriffen und fleissig Eier eingefärbt. Damit waren aber meine Kinder noch nicht ausgelastet und sie wollten unbedingt was österliches basteln…

???? 

Aus meinen „Bastelsachenbeständen“ und etwas Kleber wurden dann diese lustigen Gesellen…

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Perfekt als kleine Deko für das Osterfrühstück und vielseitig einsetzbar ;-).

Wenn du auch noch eine kleine „Blitzbastelei“ für deine Ostertafel oder allgemein als Osterdeko brauchst – es geht ganz einfach und bestimmt hast du keine Probleme die „Zutaten“ bei dir im Haushalt zu finden…

IMG_9485Du brauchst:

  • leere Klopapier- und Küchenrolle
  • etwas dickeres buntes Papier oder Karton
  • schwarzen/roten Filzer
  • Wackelaugen zum Aufkleben – aber du kannst die Augen auch einfach nur aufmalen
  • Schere, Kleber und Klebeband
  • Holzspieße

und so geht´s:

  1. Papierrolle in dünne Ringe schneiden (ca. 0,5 cm)IMG_9487.jpg
  2. immer 3 Ringe zu einem Kopf mit zwei langen Hasenohren zusammenlegen und verklebenIMG_9489
  3. den „Hasenkopf“ aus den Papierrollenringen auf das bunte Papier kleben
  4. anschließend an der äußeren Kontur ausschneidenIMG_9480
  5. Hasengesicht aufmalen und wenn ihr welche habt, Wackelaugen aufkleben
  6. mit Klebeband auf der Rückseite Holzstäbchen festkleben
  7. FERTIG!

Die Kinder waren eine Zeit beschäftigt, hatten Bastelspaß und als positiver Nebeneffekt habe ich jetzt für unser Osterfrühstück, neben bunten Ostereiern auch eine fröhliche Hasenbande…

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so und jetzt noch einmal … fröhliche Eiersuche und gemütliche Ostern!!!

Servus bis bald Deine chri*

 

 

 

 

 

Türkränze sind OUT – mir egal! Volume 2:

Wie ich euch ja in einem meiner Beiträge schon „erzählt“  habe – ich stehe zu meiner Vorliebe für Türkränzen…egal was so gerade Trend ist ;-)!

In wenigen Tagen hoppelt der Osterhase durch unseren Garten … auf den letzten Drücker hab ich nun endlich den winterlichen Türkranz gegen diesen „fluffigen Ostertürkranz ersetzt.

IMG_9449 (1)Ich LIEBE ihn!!!!

Dieser Kranz lässt sich so schnell und einfach machen…die Idee werde ich bestimmt auch noch für weitere jahreszeitliche Kränze verwenden ;-).

Komisch, dass ich da noch nicht früher darauf gekommen bin…

Du brauchst:

  • Kranzrohling – ich habe einfach den von meinem Winterkranz recycelt 😉
  • ein oder zwei Federboas – die habe ich nach Fasching günstig im Drogerriemarkt erstanden
  • zwei oder drei Haarnadeln (Flositstenstecknadeln gehen natürlich auch und sind professioneller, aber ich hatte keine daheim)
  • Geschenkband für die Aufhängung
  • gewünschtes Dekoelement – bei mir war es der blaue Stoffhase vom letzen Osterfest

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So geht´s:

Ich hab mich für einen klassisch weißen Federkranz entschieden, deshalb habe ich den Kranzrohling noch mit einer weißen Mullbinde umwickelt, damit nicht doch noch etwas Stroh durch die Federn scheint.  

Den Kranzrohling einfach mit der oder den Federboas – kommt auf die Größe des Kranzes an umwickeln und mit der Haarnadel feststecken – Dauer: 2 Minuten!

Geschenkband entweder nur zur Aufhängung befestigen oder als Schmuckband um den ganzen Kranz schlingen – ich hab mich dagegen entschieden, weil mir dieser fluffige Federlock pur gut gefallen hat.

Bei dem kleinen Stoffhasen unten die Naht ein klein wenig öffnen und mit einem kleinen Holzspieß in den Kranz stecken.

IMG_9441FERTIG!!!!

Ich wünsch Dir ein paar frühlingshafte Tage und fröhliche Eiersuche…

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FROHE…

 

 

Servus bis ganz bald Deine chri*